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Prozessoptimierung in der Medizintechnik

Jährlich 800 000 Euro gespart

Aber auch darin, für den Fall der Fälle, Geräte gleich doppelt vorzuhalten.In Zusammenarbeit mit den externen Projektmanagern stellen die KNO ihre Prozesse im Bereich Medizintechnik seit Ende vergangenen Jahres neu auf. Das Optimierungsprogramm umfasst unter anderem die Implementierung weiterer analytischer und strategischer Features der Gerätebestandssoftware für mehr als 7 000 Geräte, die Überprüfung und Neugestaltung von Leistungs- und Rahmenvereinbarungen mit Service- und Systempartnern und die Installation eines zentralen Instandhaltungskoordinators.

Besseres Controlling des Systempartners

Gefördert werde dabei auch die „optimierte Eigenleistung“, die in vielen Fällen eine externe Beauftragung überflüssig mache. So schaue die KNO mit fünf fest angestellten Medizintechnikern heute bei vielen Aufgaben, wie beispielsweise den durch das Medizinproduktegesetz vorgeschriebenen Wartungsintervallen, selber hin, berichtet KNO Vorstand Götz. „Wir wollen unser medizintechnisches Know-how nicht komplett aus der Hand geben.“ Auch der Know-how-Transfer mit den externen Systempartnern vor Ort laufe heute gut zusammen.

Allerdings unter anderen Vorzeichen: Heute übernehme der Leiter Medizintechnik zunehmend die strategische Entwicklung sowie das Controlling des Systempartners.Bereits nach wenigen Monaten sind die ersten Resultate der Restrukturierung an vielen Dingen abzulesen. So haben die Standardisierung der Prozesse und die Umstellung von Verträgen zu „Ergebnisverbesserungen“ geführt, die Tretter unter anderem am vereinfachten Verwaltungs- und Controllingaufwand festmacht. Die zentrale Koordination der Medizintechnik erzeuge deutlich weniger Reibungsverluste.

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  • Prozessoptimierung
  • Medizintechnik
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