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Corona-Pandemie

Hohe Nachfrage verteuert Einweghandschuhe erheblich

Der Paritätische Gesamtverband meldete, dass zwar das anfängliche Problem fehlender Mund-Nasen-Masken weitgehend in den Griff bekommen sei, aber: „Nun erhalten wir Problemanzeigen aus der Praxis, dass andere Hygieneausstattung - wie beispielsweise Einweghandschuhe - knapp wird oder doch zumindest zunehmend schwieriger zu bekommen ist“, sagte die Abteilungsleiterin für Pflege, Teilhabe, Gesundheit, Lisa Marcella Schmidt. Gerade in der Pflege sei diese Ausstattung für den Infektionsschutz von Pflegebedürftigen und Personal aber zentral.

BMG noch ruhig

Das Bundesministerium für Gesundheit teilte mit, dass keine „belastbaren Erkenntnisse“ über die Versorgung mit Einmalhandschuhen vorlägen. Aus den Ländern kämen „sehr heterogene Rückmeldungen“. Seit Beginn der Pandemie gebe es immer wieder Meldungen über knappe Vorräte an Einmalhandschuhen. Gleichzeitig werde den Ländern von Händlern nach wie vor Einmalhandschuhe zum Kauf angeboten.

Noch könnten die Länder auf die zu Pandemie-Beginn beschafften Handschuhe zurückgreifen. „Sollte sich tatsächlich ein Versorgungsengpass abzeichnen, ist zu entscheiden, ob Einweghandschuhe im Rahmen einer Ausschreibung oder Notfallbeschaffung von Seiten der Länder gekauft werden“, heißt es vom Gesundheitsministerium. Noch gebe es dazu aber kein Ersuchen.

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