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BME-Einkaufsmanager-Index

Industrieproduktion kühlt im November weiter ab

Auftragseingang insgesamt/Export:

Wie schon im Vormonat war die Anzahl der Neuaufträge bei den Herstellern im November rückläufig. Zudem fiel das Minus noch etwas schlechter aus als im Oktober, was am stärkeren Rückgang bei den Vorleistungsgütern und einer stagnierenden Nachfrage bei den Konsumgütern lag. Vor allem die anhaltenden Unklarheiten innerhalb der Automobilbranche haben die Nachfrage geschwächt, wie viele Umfrageteilnehmer berichteten.

Das Minus im Exportordereingang setzte sich im November den dritten Monat hintereinander fort. Zudem verschlechterte sich die Rate gegenüber Oktober weiter und fiel so niedrig aus wie seit Juni 2013 nicht mehr. Viele Umfrageteilnehmer schrieben die gesunkenen Exportzahlen rückläufigen Umsätzen vor allem in China, aber auch in Italien und der Türkei zu. Immerhin konnten einige Unternehmen mehr Aufträge aus den USA an Land ziehen. 

Beschäftigung:

Der saisonbereinigte Teilindex notierte im November zum dritten Mal in Folge unter dem jeweiligen Vormonatswert. Und auch wenn es der niedrigste Stand seit fast zwei Jahren ist, fiel der Personalaufbau im historischen Kontext immer noch solide aus. Das größte Plus verzeichneten die Hersteller von Vorleistungsgütern, gefolgt von den Konsumgüterproduzenten.

Einkaufs-/Verkaufspreise:

Der saisonbereinigte Teilindex Einkaufspreise gab etwas nach und notierte im November auf dem zweitniedrigsten Wert der vergangenen 14 Monate. Allerdings blieb er im Kontext historischer Daten weiterhin hoch. Einige Unternehmen wiesen in diesem Zusammenhang auf einen Anstieg der Energiekosten hin.

Darüber hinaus treiben höhere Transport- und Lohnkosten in der gesamten Wirtschaft die Einkaufspreise ebenfalls auf lange Sicht nach oben. Die Hersteller gaben auch im November einen Teil der Kostensteigerung in Form von höheren Verkaufspreisen an ihre Kunden weiter. Wenngleich erneut hoch, schwächte sich die Inflationsrate leicht auf ein 16-Monatstief ab, was vor allem am zunehmenden Wettbewerbsdruck lag. Der etwas langsamere Anstieg der Angebotspreise wurde vom Investitionsgüterbereich getragen.  

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