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Innovationspartnerschaft

Modernisierung der Medizintechnik in der München Klinik nimmt Fahrt auf

„Zum Glück können wir heutzutage bereits vielen Herzpatienten eine große Operation ersparen. Dazu wenden wir in der München Klinik sehr routiniert minimalinvasive Operationstechniken nach neuesten wissenschaftlichen Standards an, die wir mit der neuen Medizintechnik nun noch weiterentwickeln und letztlich noch schonender für die Patienten gestalten können“, so Prof. Dr. med. Stefan Sack, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin in der München Klinik Neuperlach.  

Investition in Bildgebungssysteme und Optimierungsprojekte

Insgesamt sind bereits rund 60 neue Geräte in der München Klinik in verschiedensten Fachbereichen im Einsatz, darunter neben Ingenia Ambition und Azurion etwa 40 Ultraschallsysteme, fünf chirurgische C-Bögen, 13 digitale Röntgensysteme und ein Computertomograph. Außerdem hat ein Beraterteam von Philips gemeinsam mit Vertretern der München Klinik ein erstes Optimierungsprojekt im Bereich Ultraschall gestartet.

„Durch Risikoteilung und eine erfolgsabhängige Vergütung bieten Partnerschaftsmodelle ideale Voraussetzungen, um Optimierungsprojekte erfolgreich umzusetzen“, sagt Heiko Borwieck, Health Systems Leader Deutschland, Philips GmbH Market DACH. Nach einer genauen Analyse des Ist-Zustandes an allen Standorten wurde ein bedarfsgerechtes Austauschkonzept erarbeitet. Dieses setzt auf eine Standardisierung des Geräteparks, eine einheitliche Bedienphilosophie und die abteilungsübergreifende Nutzung von Systemen, Sonden und Zubehör.

Noch in diesem Jahr soll die Anzahl der Ultraschallsysteme von 168 auf 153 sinken. Durch die leistungsfähigeren Geräte werden sowohl die Diagnostik für die Patienten als auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter verbessert.  

Hersteller und Klinikpersonal finden gemeinsam Lösungswege

Neben den Münchner Patienten profitiert insbesondere das Personal der München Klinik von der neuen technischen Ausstattung. „Workflow-Innovationen, intuitive Bedienbarkeit und ergonomisches Design unterstützen in der täglichen Routine. Die Mitarbeiter werden entlastet und gewinnen mehr Zeit für die Patienten“, so Heiko Borwieck. Im Rahmen der Innovationspartnerschaft erhält Philips regelmäßig direkt von den ärztlichen und pflegerischen Anwendern Feedback, um die nächste Gerätegeneration weiter an die Bedürfnisse der Praxis anpassen zu können.

„Wir Radiologen suchen immer den für den Patienten schonendsten Weg hin zum Ziel, also zur gesicherten Diagnose und der damit verbundenen besten Therapieentscheidung. Es freut mich sehr, dass wir nun in direktem Dialog mit dem Hersteller stehen und gemeinsam Lösungen finden können, um die bildgebende Untersuchung für den Patienten weiter zu verkürzen und Arbeitsschritte zu erleichtern“, ergänzt Prof. Dr. med. Andrea Rieber-Brambs, Chefärztin des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin in der München Klinik Neuperlach.

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