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Neue Logistik fürs Kaufmännische

Medizintechnik kaufen mit knappen Budgets

Und: nur noch 2 Töpfe im Rahmen der Investitionsplanung: einen für die gesamten Ersatz- und einen für die Neubeschaffungen. Im Komitee aus Chefärzten, Geschäftsführung und Bereichsleitern wird dann der Investitionsplan für das nächste Jahr jeweils freigegeben. Das hat jetzt für 2019 nur noch eine Stunde gedauert.

Können Sie anderen Managern noch einen wertvollen Tipp dazu geben?

Ja. Die Bildung von Technologiepartnerschaften benötigt Aufwand und Zeit, die nicht zu unterschätzen ist. Es ist mit Sicherheit auch ein Kulturwandel in einem Krankenhaus, weg von singulären Beschaffungen zu einer Technologiepartnerschaft über einen Zeitraum von meist 10 Jahren. Basis für solche Projekte sind eine enge Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen Einkauf, Medizintechnik und den Anwendern. Eine wichtige Erkenntnis ist die neue Sensibilisierung, die durch solch ein Projekt entsteht. Bei uns und sicherlich auch in jedem Haus ist ein Abspecken durch Gerätereduktion erforderlich.

Wichtig ist ein stringentes Vorgehen beim Geräteersatz: Kommt ein neues Gerät rein, muss das alte raus! Sonst wird der Gerätepark ständig erweitert und die finanzielle Situation sowie die Kluft zwischen erforderlichem und vorhandenem Budget verschärft sich. Denn jedes neue Gerät hat auch Folgekosten wie Zubehör, Instandhaltung, Ersatzbeschaffung.

Dieser Artikel ist Bestandteil der nächsten Ausgabe des Magazins Klinik Einkauf.

  • Schlagwörter:
  • Medizintechnik
  • Budgets
  • Interview

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