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Serviceschnittstellen

Mehr Effizienz durch gezielte Inhouse-Logistik im Krankenhaus

Verträge mit Versorgern auf dem Prüfstand

Bleibt noch die dritte Säule: Was will das Haus, was ist es bereit und in der Lage zu investieren? Sind Korb-Modulsysteme, die von Versorgungsassistenten der Inhouse-Logistik gepflegt werden, bereits im Einsatz oder konzeptionell geplant?

Sind Neu- und Umbauten vorgesehen, die technische Lösungen ermöglichen, die heute mit extrem viel Aufwand verbunden sind? Beispielsweise vollautomatische Transportsysteme, wie sie große Unikliniken betreiben? Zudem geht es um vertragliche Änderungen mit Versorgern, die es unter Umständen überhaupt erst ermöglichen, neue Szenarien umzusetzen. Nur, wenn alle drei Säulen betrachtet sind, ist es möglich, valide Aussagen zur Effizienzsteigerung zu tätigen, die dann auch wirklich umsetzbar sind.

Lässt sich die Inhouse-Logistik eines Krankenhauses also mit vertretbarem Aufwand effizienter gestalten, oder ist dies eher ein Projekt für besonders ambitionierte Logistiker? Gute Grundvoraussetzungen zu schaffen, so das Fazit, lohnt sich auf jeden Fall. Dazu gehört, sich die verschiedenen Logistikleistungen bewusst zu machen und Transportleistungen durch eine gute Logistikleitung zu optimieren.

Dazu gehört aber auch, bei Investitionen und Zielplanungen, ob für IT, Gebäude oder Technik, Fragen der Logistik einzubeziehen. Denn hier können die Grundlagen für eine effizientere Arbeit gelegt werden – nicht nur für die Inhouse-Logistik.

Dieser Artikel ist Teil der Ausgabe Juli/August von kma Klinik Management Aktuell

  • Schlagwörter:
  • Serviceschnittstelle
  • Inhouse-Logistik
  • FACT-Gruppe

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