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EU-Binnenmarkt eröffnet Medizintechnik Alternativen zur Lieferkettensicherung

Ein Game Changer für grenzübergreifende Handelsbeziehungen: Von Deutschland bis an die Peripherie des europäischen Wirtschaftsraums ist der EU-Binnenmarkt seit seinem Start am 1. Januar 1993 zu einem echten Erfolgsmodell gereift.

Medizintechnik

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Symbolbild

Laut Bundeswirtschaftsministerium ist er mit der Erweiterung der Europäischen Union auf 28 Mitgliedstaaten der größte gemeinsame Markt der Welt. Zu seinem 26. Geburtstag betont die irische Wirtschaftsförderungsorganisation Enterprise Ireland, welche Vorteile der Binnenmarkt Unternehmen in der Medizintechnik bietet – ungeachtet des Gegenwinds, dem die europäische Idee vor allem in Zeiten des Brexits vielfach zu trotzen hat.

Mit 500 Millionen Verbraucherinnen und Verbrauchern und einer Wirtschaftsleistung von rund 11,5 Billionen Euro ist der europäische Binnenmarkt einer der größten einheitlichen Märkte der industrialisierten Welt – ohne Zölle und mit vielen einheitlichen Regelungen und Normen. Vier Grundfreiheiten bilden die Grundlage des Binnenmarktes der Europäischen Union: freier Warenverkehr, Personenfreizügigkeit, Dienstleistungsfreiheit sowie freier Kapital- und Zahlungsverkehr. Ihre rechtliche Grundlage findet sich im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV).

Davon ausgehend entstehen folgende fünf Vorteile für Unternehmen, die im EU-Binnenmarkt aktiv sind:  

Keine Ein- und Ausfuhrzölle

Die Unternehmen mit Sitz innerhalb des EU-Binnenmarkts sparen unter dem Strich mehrere Milliarden Euro, die sie andernfalls für Grenzformalitäten beim Ex- und Import von Waren und Gütern ausgegeben hätten.

Vergrößerter Absatzmarkt

Medizintechnikunternehmen werden durch die größere Marktnachfrage in die Lage versetzt, ihre Produkte in erhöhter Stückzahl herzustellen und damit die Kosten zu senken. Dies stärkt ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit.  

Einheitliche und rechtssichere Standards

Die Qualität der Waren und Vorprodukte, die Unternehmen beispielsweise von Zulieferern beziehen, wird durch die Richtlinien und Vorschriften der EU garantiert. Hierzu gehören unter anderem die Medizinprodukte-Verordnung (Medical Device Regulation – kurz: MDR) sowie die EU-Verordnung über In-vitro-Diagnostika (IVDR).

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