kma Online

... Fortsetzung des Artikels

Brexit

EU-Binnenmarkt eröffnet Medizintechnik Alternativen zur Lieferkettensicherung

Freier Zugang zu Jobs und Fachkräften

Arbeiternehmer benötigen keine spezielle Arbeitserlaubnis für ein anderes Land innerhalb des Binnenmarkts. Die Freiheit der Arbeitsplatzwahl gilt für alle Beschäftigten, Selbstständigen, Studenten, Rentner, Nichterwerbstätige und deren Angehörige sowie für alle Menschen, die einen gewerblichen Beruf ausüben. Unternehmen können somit Fachkräfte aus anderen EU-Ländern einstellen.  

Kosteneinsparung durch Harmonisierung

Durch die europaweite Angleichung beispielsweise von gesundheitsrechtlichen Vorschriften, indirekten Steuern und technischen Normen müssen Medizintechnikhersteller ein Produkt nicht mehr in verschiedenen Ausführungen für verschiedene Länder produzieren. Das führt zu einer erheblichen Reduzierung des Kostenaufwands für Unternehmen, die neue Produkte auf den Markt bringen.

„Wie alle anderen beteiligten Länder profitiert auch Irland vom EU-Binnenmarkt. Im Jahr 2002 sind wir als kleines Land mit überschaubarem Absatzmarkt, aber hoher Produktivität und Exportrate beigetreten – unter den gegebenen Rahmenbedingungen ideale Treiber für wirtschaftliches Wachstum“, erklärt Eddie Goodwin, Manager Germany, Switzerland & Austria bei Enterprise Ireland.

„Irland ist Europas zweitgrößter Exporteur in der Medizintechnik. Insbesondere in den unwägbaren Zeiten des Brexits unterstützen wir von Enterprise Ireland unsere Klienten im Bereich Medizintechnik dabei, weiterhin verstärkt in Länder des EU-Binnenmarkts zu exportieren. Allen voran nach Deutschland, um die dortige Wirtschaft mit hochwertigen Vorprodukten zu versorgen und Lieferketten zu sichern.“

  • Schlagwörter:
  • EU-Binnenmarkt
  • Medizintechnik
  • Alternative

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Um einen Kommentar hinzuzufügen melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich.

Jetzt anmelden/registrieren