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Zukauf geplant

Sartorius wird optimistischer für 2019

Die Geschäfte mit biopharmazeutischen Produkten des Pharma- und Laborzulieferer Sartorius laufen weiterhin glänzend. Die Göttinger steigerten Umsatz und Gewinn in den ersten neun Monaten kräftig.

Sartorius Unternehmenszentrale

Sartorius

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Zudem kündigte der im MDax notierte Konzern am Montag an, seine Segmente Bioanalytik und Bioprozesstechnik mit einem Zukauf stärken zu wollen. Die Aktie legte im frühen Handel um dreineinhalb Prozent zu. In den ersten neun Monaten summierte sich der Umsatz auf 1,36 Milliarden Euro, wie Sartorius zum Wochenstart in Göttingen mitteilte. Das war ein um Währungseffekte bereinigtes Plus im Vergleich zum Vorjahr von 15,5 Prozent. Dabei profitierte Sartorius weiterhin von gut laufenden Geschäften in seiner Biotech-Sparte, in der das Unternehmen etwa Einweg-Bioreaktoren produziert. Das operative Ergebnis (Ebitda) legte um 22,7 Prozent auf 361,1 Millionen Euro zu. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn in Höhe von 153,2 Millionen Euro und damit 21,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

"In Anbetracht der positiven Ergebnisse erwarten wir nun in der Bioprozesssparte und damit auch im Gesamtkonzern das Erreichen des oberen Endes der jeweiligen Umsatzprognosen", sagte Unternehmenschef Joachim Kreuzburg. Bislang plant Sartorius 2019 den Konzernumsatz um etwa 10 bis 14 Prozent im Jahresvergleich zu steigern. Vom Umsatz sollen im Gesamtjahr weiterhin etwas mehr als 27 Prozent als bereinigter operativer Gewinn beim Unternehmen hängenbleiben.

Weiter wachsen will Sartorius auch über einen Zukauf. Das MDax-Unternehmen plant, ausgewählte Geschäfte von Danaher Life Science für rund 750 Millionen US-Dollar (671 Mio Euro) in bar zu übernehmen. Das zum Verkauf stehende Portfolio erzielte den Angaben zufolge 2018 einen Umsatz von rund 140 Millionen US-Dollar bei zweistelligen operativen Gewinnmargen und beschäftigt weltweit rund 300 Mitarbeiter. Die Übernahme soll im ersten Quartal 2020 abgeschlossen sein. Allerdings steht der geplante Zukauf unter dem Vorbehalt, dass Danaher wiederum das Biopharma-Geschäft des US-amerikanischen Konzerns General Electric übernehmen dürfe.

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