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NDR-Bericht

Gesundheitsministerium schaltet sich in Kontrastmittel-Skandal ein

Ihn habe schon immer gewundert, warum in Deutschland so viele Untersuchungen mit Kontrastmitteln gemacht würden, die man auch ohne Kontrastmittel machen könnte, sagt Lauterbach. Von daher sollten auch die Krankenkassen die "unseriösen Anreize" dafür stoppen. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Kordula Schulz-Asche, sagt, dass sie immer mehr Briefe von besorgten Bürgern erreichten, die sich fragten, ob dieser Einsatz von Kontrastmitteln aus ökonomischen Gründen negativen Folgen für sie haben könnte.

"Von daher ist es durchaus verwunderlich, dass die Bundesregierung seit über einer Woche nicht auf diese Fragen antwortet." Schulz-Asche fordert nun zwei Dinge: Erstens, dass "dieses Reibach-Modell endlich beendet wird", und zweitens "eine lückenlose Aufklärung, ob durch diese Praxis Menschen gefährdet oder gar geschädigt worden sind". Darauf müsse jetzt auch die Bundesregierung eine Antwort liefern, so die Grünen-Politikerin.

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