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Trays und Träger im Eiltempo

LK Mechanik öffnet Produktion für Corona-Steri-Produkte

Angesichts der Corona-Krise richtet der Tray-Hersteller LK Mechanik wichtige Bereiche seiner Produktionskapazitäten auf die kurzfristige Bereitstellung von Aufnahmen und Gestellen für die Sterilgutversorgung und Diagnostik aus.

Rundeckentray von LK Mechanik

LK Mechanik

Rundeckentray von LK Mechanik

Das Hessische Unternehmen LK Mechanik gehört zu den deutschen Herstellern von Sterilisations- und Ablagetrays für die medizinische Reinigungs- und Hygienetechnik. Es ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Sterilgutversorgung (DGSV) und im Fachverband für industrielle Teilereinigung (FiT). Derzeit bereitet es zudem seine Zertifizierung nach ISO 13485 vor. Seit rund 20 Jahren fertigt das Unternehmen Behälter- und Trägersysteme für den Einsatz in den Zentralen Sterilgut-Versorgungsabteilungen (ZSVA) und Aufbereitungseinheiten für Medizinprodukte (AEMP) der Krankenhäuser. 

Vor diesem Hintergrund wolle LK Mechanik einen praktischen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Krise leisten, wie Geschäftsführer Matthias Kroll mitteilte. Er habe deshalb in den letzten Tagen wichtige Bereiche der Produktion so ausrichten lassen, dass das Unternehmen nun in der Lage sei, schnell und unkompliziert auf die spezifischen Anforderungen verschiedener Labore, Kliniken und Hygienedienstleister zu reagieren. Demnach könne LK Mechanik nun die sprunghaft gestiegene Nachfrage nach Standardtrays aus Edelstahl und Silikon bedienen. Darüber hinaus könne das Unternehmen auch Aufnahmen, Gestelle, Ablagen, Halterungen und Träger für Reagenzgläser, Reaktionsgefäße, Abfüllbehälter, Laborbestecke, Diagnosepipetten und ähnliches herstellen und liefern.

Flexible Fertigungsstrukturen und regionale Partnerschaften

Matthias Kroll erklärt: „Mit diesem Angebot wollen wir den Handel und die Einkaufsabteilungen im Labor- und Klinikwesen ganz direkt unterstützen. Gleichzeitig richten wir uns damit an die Hersteller von Reinigungsgeräten, Autoklaven, Sterilisationssystemen sowie halb- und vollautomatischen Anlagen der Diagnose- und Medizintechnik. Denn Corona-bedingt steigt auch deren Bedarf an anspruchsvollen Komponenten aus poliertem Edelstahl.“

LK Mechanik setzt zur Herstellung medizin- und sterilisationstechnischer Trays, Träger und Tablette verschiedene Edelstähle und Silikonwerkstoffe ein. Zur Bearbeitung und Formgebung kommen zudem unterschiedliche Technologien der Fertigungs- und Oberflächentechnik zum Einsatz. Des Weiteren verfüge das Unternehmen über flexible Fertigungsstrukturen und ein Lieferkettenmanagement, das auf kurzen Wegen und regionalen Partnerschaften basiere. 

Über LK Mechanik

Zuletzt hat das Unternehmen mit der Realisierung eines neuen edelstählernen Rundecken-Steritrays begonnen. Die funktionelle Formgebung sei auf die Verwendung in Sterilisationsprozessen abgestimmt, in denen medizinische Bestecke oder komplette Trays vor ihrem Weg in die Autoklaven oder Sterilisatoren in dampfdurchlässige Vliese eingepackt werden.

Die LK Mechanik GmbH wurde 1978 gegründet und hat ihren Stammsitz in Heuchelheim. Die Geschäftsführung des mittelständischen Herstellers liegt seit 2017 in den Händen von Tomas Loh und Matthias Kroll. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 25 Mitarbeiter.

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