GeschäftsjahrB. Braun verdoppelt Gewinn in 2025 nahezu

Der Medizintechnik-Konzern meldet für 2025 einen Umsatz von 9,4 Milliarden Euro und einen Gewinn von 307 Millionen Euro. Wachstumstreiber waren profitablere Produkte und Effizienzgewinne.

B. Braun Melsungen
B. Braun
B. Braun Werkanlage Pfieffewiesen in Melsungen.

Der Hersteller B. Braun ist auch im vergangenen Jahr auf Wachstumskurs geblieben. Der Gewinn des Unternehmens stieg auf 307,2 Millionen Euro nach 165,3 Millionen Euro im Jahr 2024, wie B. Braun mitteilte. Der Konzernumsatz legte 2025 demnach um 2,8 Prozent auf rund 9,4 Milliarden Euro zu. Zum Gewinnsprung habe mit der Auflösung von Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten ein Sondereffekt beigetragen. Wesentliche Treiber im laufenden Geschäft waren dem Unternehmen zufolge stärkeres Wachstum mit profitableren Produkten sowie Effizienzverbesserungen.

2025 war für B. Braun ein anspruchsvolles, aber erfolgreiches Jahr.

„2025 war für B. Braun ein anspruchsvolles, aber erfolgreiches Jahr“, sagte die Vorstandsvorsitzende Anna Maria Braun in Melsungen. Das Unternehmen habe seine wirtschaftlichen Ziele erreicht und substanziell in seine Infrastruktur investiert. So seien 1,4 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung, das weltweite Produktionsnetzwerk und Technologien geflossen. Belastet hätten unter anderem hohe Energiepreise, gestiegene Personal- und Frachtkosten sowie die erhöhten US-Zölle.

Zuwachs in allen Sparten und Regionen

Wie Finanzvorständin Ingrun Alsleben erläuterte, legten alle Regionen und Sparten des nordhessischen Familienunternehmens zu. Besonders dynamisch hätten sich unter anderem Verbrauchsartikel, Produkte der Regionalanästhesie, der Neurochirurgie und der minimalinvasiven Chirurgie entwickelt.

Auch in diesem Jahr rechnet der Konzern mit Wachstum. Man blicke zuversichtlich auf 2026 und gehe von einem Umsatzwachstum zwischen fünf und sieben Prozent und auch einer weiteren Ergebnisverbesserung aus, sagte Braun.

Über das Unternehmen

B. Braun mit Sitz in Melsungen (Schwalm-Eder-Kreis) stellt in 64 Ländern unter anderem Kanülen, Nährlösungen, chirurgische Instrumente sowie Produkte für die Wundversorgung und Infusionstherapie her. Die Zahl der Beschäftigten weltweit stieg von 64.262 (Stand 31. Dezember 2023) auf 66.821. Davon arbeiten rund 17.200 Menschen in Deutschland. Vor allem im Bereich Forschung und Entwicklung sowie im Vertrieb wurden dem Konzern zufolge neue Stellen geschaffen.

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