
Die Logistik versorgt das Krankenhaus bzw. die einzelnen Stationen mit den notwendigen Materialien, bringt Patienten an die richtigen Orte in der Klinik und transportiert schmutzige Wäsche in die Wäscherei oder Blutproben ins Labor. Wenn es an einer Stelle nicht funktioniert, sind die Auswirkungen in allen Bereichen spürbar. In dieser Ausgabe von Klinik Einkauf befassen wir uns mit dem Topthema „Lösungsansätze für eine reibungslose Versorgung“ daher mit diesen Prozessen, die meist im Hintergrund stattfinden. Welche Versorgungskonzepte den Herausforderungen im Gesundheitswesen gerecht werden könnten, thematisiert Tobias Dreier in seinem Beitrag „Vollversorgung in Kliniken: Ein später Trend mit großem Potenzial“ und Dr. Kerstin Stachel mit der Fragestellung „Krankenhauslogistik – selbst betreiben oder mit externem Partner?“.
Dass die Lagerhaltung in den Kliniken bisher ein Schattendasein führt, zeigt Prof. Dr. Hubert Otten mit einer Umfrage zur Lagerlogistik und in der Rubrik Verbandsnachrichten resümiert Jörg Eloo die Nutzung von digitalen Prozessen in der Krankenhauslogistik am Krankenhaus Maria- Hilf in Krefeld und ergänzt damit das Topthema. Weitere Beiträge befassen sich mit der Planung der Logistik bei Neubauten, Automatisierung sowie Laborlogistik.
In der Rubrik Beschaffung widmen sich die Autorinnen des Beitrags „Ambulante Abrechnung – Auswirkungen und Implikationen für den Krankenhauseinkauf“ den Sachkosten beim ambulanten Operieren. Die Änderung der Abrechnungsgrundlage zum Einheitlichen Bewertungsmaßstab hat auch einen Einfluss auf den Krankenhauseinkauf. Weitere Themen sind Recyclingquoten bei Krankenhaustextilien und der Einsatz von Reinigungsrobotern.
In der Rubrik Recht gibt Dr. Matthias Kühn einen Einblick in das neue Postrecht. Welche wichtigen Änderungen es im Post-Universaldienst im Jahr 2025 geben wird, können Sie im Beitrag „Das reformierte Postrecht aus der Sicht des Einkaufs“ nachlesen.


