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Corona-Pandemie

Bayern ordert 2,1 Millionen Spritzen für Covid-Impfung nach

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat weitere 2,1 Millionen Spritzen für die Impfung gegen Covid-19 bestellt. Ziel sei es, noch mehr Menschen gegen das Virus zu impfen.

Impfung

Khunatorn/stock.adobe.com

Bayern hat neue Spritzen für die Covid-Impfung nachbestellt.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat weitere 2,1 Millionen Spritzen für die Corona-Impfungen bestellt. Aus einer Mitteilung des Ministeriums vom Samstag geht hervor, dass somit auch die Nutzung zusätzlicher Impfdosen sichergestellt ist.

Bayern habe bereits vor der neuesten Bestellung 34 MIllionen Spritzen und 58 Millionen Kanülen eingekauft, um die gesamte bayerische Bevölkerung zweimal zu impfen, heißt es. Grundlage bildeten die damaligen Herstellerinformationen. Mit dieser Menge kann die gesamte bayerische Bevölkerung zwei Mal geimpft werden.

Die zusätzlichen 2,1 Millionen Spritzen mit einem Fassungsvermögen von jeweils einem Milliliter werden laut Ministerium dazu genutzt, noch mehr Menschen impfen zu können. Für weitere 1,5 Millionen Spritzen laufe außerdem gerade "ein Bestellvorgang".

Gesundheitsminister Holetschek betonte: „Die Nutzung der bislang ausgelieferten Spritzen ist weiterhin möglich. Die nun bestellten 1-ml-Spritzen erleichtern aber die Entnahme der sechsten Impfdose pro Vial sehr.“ Zudem wurde das Angebot von BioNTech/Pfizer zur Optimierung der bislang zur Impfung genutzten Spritzen begrüßt: Mit zusätzlichen Kanülen (Nadeln) des Herstellers könnten diese Spritzen gut zur Entnahme der sechsten Impfdose genutzt werden.

Einige der schon am 27. Dezember geimpften Bürgerinnen und Bürger werden in den kommenden Tagen die zweite erforderliche Impfung erhalten. Eine Woche danach soll nach aktuellem Forschungsstand eine Immunisierung gegen Covid-19 erreicht sein. Ausschlaggebend für die neueste Bestellung von Spritzen war die Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) für den von Biontech/Pfizer entwickelten Impfstoff.

Nach Meldungen vom Freitag über Lieferprobleme beim Corona-Impfstoff von Pfizer sind die geplanten Zweitimpfungen bei Menschen in Bayern aus Sicht des Gesundheitsministeriums nicht in Gefahr. Unklar war am Freitag hingegen, wie es mit den Erstimpfungen weitergeht.

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