kma Online
Paul-Ehrlich-Institut

Immer wieder Lieferengpässe bei Impfstoffen

Im Jahr 2018 meldeten Impfstoffhersteller in Deutschland Lieferengpässe bei 45 verschiedenen Impfstoffen. Das geht aus Daten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) hervor. 2017 waren es 57 Meldungen und von Oktober 2015 bis Ende 2016 insgesamt 70 Meldungen.

Spritze

Pixabay

Symbolfoto

Die Bundesbehörde für Impfstoffe und Arzneimittel führt seit Herbst 2015 eine Statistik - Grippeschutzimpfungen ausgenommen - und listet auch Empfehlungen für Alternativen auf. Die Ursachen für die Engpässe sind vielfältig, sagte eine Sprecherin vor dem Start der Europäischen Impfwoche am Mittwoch (24.4). Unter anderem sei eine erhöhte Nachfrage ein Grund.

«Viele Entwicklungs- und Schwellenländer investieren inzwischen in eine bessere Gesundheitsversorgung ihrer Bevölkerung, einschließlich Impfungen. Deshalb ist weltweit die Nachfrage nach Impfstoffen gestiegen», sagte PR-Managerin Anke Helten von GlaxoSmithKline, einem der weltweit größten Impfstoffhersteller. Der Ausbau der Produktionskapazitäten sei hingegen ein langwieriger Prozess.

  • Schlagwörter:
  • Lieferengpässe
  • Impfstoffen
  • Paul-Ehrlich-Institut

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Um einen Kommentar hinzuzufügen melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich.

Jetzt anmelden/registrieren

Klinik Einkauf Magazin

Das neue Magazin für Klinikeinkäufer, Logistiker und Entscheider im Beschaffungsprozess.

Jetzt kostenlos testen!

Neueste Termine

26.11.2019 - 27.11.2019 | Universitätsklinikum Düsseldorf

04.12.2019 - 05.12.2019 | Berlin, Hotel de Rome

04.12.2019 - 05.12.2019 | Hotel de Rome, Behrenstr. 37, 10117 Berlin

11.12.2019 - 12.12.2019 | Nürnberg

04.02.2020 - 05.02.2020 | Hamburg

Alle Termine