kma Online
IoT-Sensoren

Medikamentenlagerung mit automatischer Temperaturkontrolle

Krankenhäuser können Kühlschränke für kühlpflichtige Medikamente mithilfe von Umweltsensoren zur Temperaturmessung überwachen. Dadurch entfällt die manuelle Temperaturkontrolle und Dokumentation durch das Pflegefachpersonal.

Temperaturkontrolle bei Medikamentenlagerung

Simplinic

Die Messdaten der Umweltsensoren im Kühlschrank werden verarbeitet und in Dashboards zur Verfügung gestellt.

Viele Medikamente müssen im Kühlschrank bei 2°C bis 8 °C aufbewahrt werden. In der Regel wird die Temperatur mehrmals täglich durch Pflegefachpersonal in Krankenhäusern manuell kontrolliert und dokumentiert. Die Simplinic-Temperaturüberwachung macht das nun überflüssig. Die Messdaten der Umweltsensoren im Kühlschrank werden über Bluetooth an einen Empfänger gesendet, der die Daten über das Internet an die Simplinic Cloud übermittelt. Dort werden die Messpunkte verarbeitet und in Dashboards zur Verfügung gestellt. Die Daten werden kontinuierlich erhoben und dokumentiert. Unerwünschte Abweichungen der Temperatur vom Normbereich, in der Regel zwischen zwei und acht Grad Celsius, werden damit transparent. Auch ganze Lagerhallen, in denen Arzneimittel bei maximal 25 Grad gelagert werden dürfen, lassen sich mit geringem Arbeitsaufwand sicher überwachen.

„Wir wollten eine Lösung, die nicht nur auf Station funktioniert, sondern auch in unseren Lagern, in denen wir kein eigenes WLAN haben“, so Andreas Melchert von der Sana Einkauf & Logistik GmbH, „in Ludwigsfelde werden die Temperaturwerte von den Sensoren direkt durch Mobilfunk übermittelt. Damit sichern wir jetzt einen Lagerwert von über einer Million Euro“.

„Mit handelsüblichen Umweltsensoren kann jeder Kühlschrank nachgerüstet werden“, so Steffen Geyer, CEO und Gründer von Simplinic, „die manuelle Temperaturkontrolle durch Pflegefachpersonal ist eigentlich ein Anachronismus, wenn man überlegt, wie einfach die Lösung zu implementieren ist“.

Über ein Bluetooth-Low-Energy-Netzwerk lassen sich die Daten von im Krankenhaus verteilten Sensoren übermitteln und auswerten. Dort, wo kein WLAN die Datenübermittlung unterstützt, bietet Simplinic auch eine Lösung auf Basis von Mobilfunk an.

  • Schlagwörter:
  • Medikamentenlagerung
  • Temperaturkontrolle
  • Temperaturmessung
  • Simplinic

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Um einen Kommentar hinzuzufügen melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich.

Jetzt anmelden/registrieren