Jahresbilanz 2025Asker Healthcare Group steigert EBITA um 17 Prozent

Die Asker-Gruppe beendet ein ereignisreiches Geschäftsjahr 2025: ein Börsengang, 14 unterzeichnete Akquisitionen – davon allein vier im letzten Quartal des Jahres. Nun hat das Unternehmen seine Jahresbilanz vorgelegt und den Ton für 2026 gesetzt.

Johan Falk
Asker
Johan Falk, CEO der Asker Healthcare Group, zeigt sich zufrieden mit dem Jahresergebnis von 2025.

In seinem Resümee spricht Asker-CEO Johan Falk von einem guten Jahr. Asker steigerte im Geschäftsjahr 2025 den Umsatz um 12 Prozent auf 16,8 Milliarden schwedische Kronen (SEK).  Das entspricht beim aktuellen Wechselkurs (1 SEK = 0,09372 Euro) circa 1,5 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITA wuchs um 17 Prozent auf 1,59 Milliarden SEK (circa 149 Millionen Euro). Das Wachstum resultierte aus drei Prozent organischem Wachstum, 12 Prozent durch Übernahmen. Wechselkurseffekte wirkten sich mit minus drei Prozent aus. 

Das vergangene Jahr war von Dynamik geprägt: Am 27. März 2025 ist das Unternehmen an die Börse gegangen. Außerdem vereinbarte Asker insgesamt 14 Übernahmen. Das Unternehmenswachstum sei vor allem durch diese Akquisitionen in den Geschäftsbereichen West und Central sowie ein organisches Wachstum erreicht worden.

„West“ und „Central“ wachsen – „North“ schwächelt

Zur Business Area „West“ zählen die Niederlande, Belgien, Luxemburg, das Vereinigte Königreich, Irland und Dänemark. Hier wuchs die Gruppe um 20 Prozent auf 8,54 Milliarden SEK (circa 800,4 Millionen Euro).

Der Geschäftsbereich „Central“ umfasst die Länder Frankreich, Deutschland, Österreich, Schweiz, Slowakei, Polen und Tschechien. Hier steigerte Asker den Umsatz um 22 Prozent auf 3,03 Milliarden SEK (circa 284,6 Millionen Euro).

In der Business Area „North“ konnte hingegen kein Wachstum erzielt werden. Der Nettoumsatz sank um vier Prozent auf 5,21 Milliarden SEK (circa 488,3 Millionen Euro). Das Unternehmen habe zwar neue Ausschreibungen im Bereich Verteidigung und Versorgung erhalten. Die Projekte wurden jedoch nicht wie erwartet 2025 realisiert, was zu einem Ausbleiben der Wachstumsrate führte. Das Geschäftsfeld „North“ beinhaltet Schweden, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland und Litauen.

Ausblick 2026

Laut Falk sei das Unternehmen mit einem stabilen Kerngeschäft, einer soliden Finanzlage und guten Cashflows bestens aufgestellt, um das hohe Tempo von Fusions- und Akquisitionsaktivitäten auch 2026 beizubehalten.

Asker Healthcare Group

Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, Fortschritte auf dem fragmentierten europäischen Gesundheitsmarkt zu erzielen. Dafür setzt Asker auf organisches Wachstum und Akquisitionen. 

Heute besteht die Gruppe aus mehr als 50 Unternehmen in 19 Ländern und beschäftigt 4 500 Mitarbeitende. Die Gruppe erzielte 2025 einen Nettojahresumsatz von fast 17 Milliarden SEK (circa 1,593 Milliarden Euro).

Die Angebotspalette reicht von medizinischen Verbrauchsmaterialien, Medizingeräten und dem dazugehörigen technischen Service, über Logistik bis hin zu Supply-Chain-Lösungen. 

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