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Carl Zeiss Meditec kämpft mit den Corona-Belastungen

Der Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec leidet zunehmend unter der Corona-Krise. Die Folgen der Krise wirkten sich insbesondere auf das dritte Quartal aus.

Carl Zeiss Meditec

Zeiss

Unternehmenszentrale von Carl Zeiss Meditec in Jena.

Die Corona-Krise wirkt sich beim Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec zunehmend belastend aus. „Insbesondere im dritten Geschäftsquartal waren wir signifikant von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie betroffen“, sagte Unternehmenschef Ludwin Monz zur Vorstellung der endgültigen Quartalszahlen am Mittwoch in Jena. Während sich in Teilen der Region Apac (Asien-Pazifik) das Geschäft bereits wieder leicht erholen habe, hätten sich die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in Europa und Nordamerika stark auf die Kunden des Konzerns und deren Nachfrage ausgewirkt.

Das Unternehmen hatte bereits Mitte Juli Eckdaten bekanntgegeben und dabei die Investoren auf einen Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2019/20 eingestellt. Wie bereits bekannt fiel der Umsatz in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr um knapp 6 Prozent auf 967,9 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging um fast 40 Prozent auf 111,9 Millionen Euro. Für die zwölf Monate bis Ende September rechnet der auf Augenheilkunde und Mikrochirurgie spezialisierte Konzern mit Erlösen in Höhe von ungefähr 1,3 Milliarden Euro, nach fast 1,5 Milliarden Euro vor einem Jahr.

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