HeidenheimGutes erstes Quartal 2026 für die Hartmann Gruppe

Die Hartmann Gruppe ist mit steigenden Umsätzen und Ergebnissen ins Jahr 2026 gestartet. Alle Kernsegmente trugen zum Wachstum bei, insbesondere die Wundversorgung. Preissteigerungen sollen durch gezielte Maßnahmen kompensiert werden.

Konzernzentrale Hartmann
Hartmann
Konzernzentrale der Hartmann Gruppe in Heidenheim.

Die Hartmann Gruppe meldet eine Steigerung bei Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026. Das Heidenheimer Unternehmen erzielte im Zeitraum von Januar bis März 2026 Umsatzerlöse von 623,9 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte Hartmann sein organisches Wachstum um 3,3 Prozent steigern.

Das bereinigte Ebitda lag mit 77,3 Millionen Euro um 6,4 Millionen Euro über dem Vorjahreswert. Die bereinigte Ebitda-Rendite erfuhr eine Steigerung von 11,7 auf 12,4 Prozent.

Wundversorgung ist stärkstes Segment

Alle Kernsegmente der Hartmann Gruppe trugen zum Wachstum bei. Insbesondere das Segment „Wundversorgung“ konnte durch die moderne Wundversorgung mit atraumatischen Verbänden und einer starke Entwicklung in den USA wachsen. In Deutschland und Frankreich hingegen belasteten Rückerstattungsänderungen und -kürzungen das Geschäft.

Im Segment „Inkontinenzmanagement“ trugen vor allem Inkontinenzhosen sowie Produkte für mittlere bis schwere Inkontinenz zum Wachstum bei.

Auch das Segment „Infektionsmanagement“ verzeichnete ein Wachstum. Treiber waren hierbei Produkte zur Flächen- und Händedesinfektion, OP-Sets sowie OP- und Untersuchungshandschuhe.

Das Segment „Komplementäre Divisionen der Gruppe“ verzeichnete insgesamt einen Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dies war vor allem auf Kneipp zurückzuführen. Das Geschäft der KOB- und der CMC-Gruppe war hingegen stabil.

Umgang mit Preissteigerungen

Die steigenden Preise für Material, Energie und Fracht infolge des Iran-Krieges will Hartmann durch Kosten- und Preismaßnahmen kompensieren. Zudem gab das Unternehmen bekannt, dass durch gezielte Investitionen und Maßnahmen der vergangenen Jahren die Liefersicherheit in Krisenfällen erhöht wurde.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 erwartet Hartmann eine Fortsetzung der positiven Entwicklung und geht von einem moderaten organischen Umsatzwachstum sowie einem bereinigten Ebitda zwischen 270 und 310 Millionen Euro aus.

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