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Flüssigkeits-Logistik

Medtech-Investor SHS veräußert Anteile an Startup Single Use Support

Die SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement (SHS) hat ihre Anteile an dem österreichischen Life Science-Zulieferer Single Use Support (SUS) an die Pall Corporation verkauft.

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Symbolfoto

Der Tübinger Medtech-Investor SHS hat seine Anteile an dem österreichischen Life-Science-Startup SUS veräußert. Käufer ist der US-amerikanischen Life-Science-Konzern Pall. Das Startup entwickelt Produkte zum sicheren Transport empfindlicher tiefgefrorener Substanzen.

Gegründet wurde SUS von Johannes Kirchmair und Thomas Wurm in Kufstein. Die beiden Ingenieure sind 2015 angetreten, mit ihren mechatronischen Anlagen und Produkten den Standard für den Transport empfindlicher Flüssigkeiten neu zu definieren. Dieses Ziel haben sie nach fünf Jahren fast erreicht. Weltweit setzen mittlerweile namhafte Konzerne aus den Branchen Life Science, Biotech und Pharma die Produkte des jungen Unternehmens ein.

Produkte bei Covid-19-Forschung gefragt

"Die von uns entwickelten technischen Anlagen in Verbindung mit den Single-Use-Bags garantieren unseren Kunden einen fast hundertprozentig sicheren Logistikprozess für flüssige Substanzen", erläutert Johannes Kirchmair. "Vom Befüllen über das Einfrieren bei minus 80 Grad bis hin zum kontrollierten Auftauen und der Entnahme der Substanz am Zielort: Die SUS-Technologie reduziert den Produktverlust".

Auch im Kampf gegen Covid-19 vertrauen Biotech-Unternehmen, die nach Impfstoffen forschen, während der klinischen Phasen auf die Produkte von SUS. Diese Dynamik wollen die Gründer nutzen und unter dem Dach des international agierenden Pall-Konzerns ihre Systeme mit vollem Einsatz technologisch weiterentwickeln.

"Dank der Expertise und klugen Unterstützung des SHS Teams konnten wir in kurzer Zeit eine skalierbare Unternehmensorganisation aufbauen und die Sicherheit unserer Lieferketten optimieren", sagt Thomas Wurm. "Damit haben wir die Voraussetzungen geschaffen, unser weltweites Wachstum voranzutreiben."

Goldstandard in der Flüssigkeits-Logistik

SHS-Managing-Partner Uwe Steinbacher sagt: "Die SUS passt sehr gut in die Pall Gruppe und hat jetzt beste Voraussetzungen, als High-Tech-Zulieferer mit einem patentgeschützten System zum Goldstandard für die Flüssigkeitslogistik zu werden."

Das Investment in die Single Use Support GmbH hat die SHS aus ihrem aktuellen SHS-Fond V getätigt, der ein Volumen von 130 Millionen Euro hat. Für die kommenden Monate plant der Tübinger Medtech-Investor weitere Beteiligungen in den Bereichen Medizintechnik, Life Science und deren Zulieferbranchen. Die SHS beteiligt sich seit 27 Jahren an Medtech-Unternehmen, die ein marktreifes Produkt mit Alleinstellungsmerkmal haben und dynamisches Wachstum anstreben.

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