
2049 Solarmodule sollen mehr als 775.000 Kilowattstunden grünen Strom für das Vivantes Humboldt-Klinikum in Reinickendorf und das Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum in Schöneberg liefern. Gemeinsam mit den Berliner Stadtwerken hat Vivantes zwei Anlagen realisiert.
„Mit dem selbst produzierten Sonnenstrom wird unsere Energieversorgung nachhaltiger und resilienter“, erklärt Adelheid Jakobs-Schäfer, Geschäftsführerin für Bau, Infrastruktur und Service des kommunalen Klinikträgers, Vivantes Netzwerk für Gesundheit. Da Krankenhäuser zu den größten Energieverbrauchern und CO₂-Verursachern gehören, sei die Reduktion von Kohlenstoffdioxid umso wichtiger. Ziel sei es, mit den Anlagen jährlich 340.000 Kilogramm CO₂ einzusparen.
Leistung für den Eigenbedarf
Aktuell befinden sich vier Modulfelder auf zwei Gebäuden des Auguste-Viktoria-Klinikums bereits in Betrieb. Diese sollen in der Spitze 162 Kilowattpeak (kWp) leisten. Auf insgesamt drei Dächern des Humboldt-Klinikums wurden Photovoltaik-Module montiert. Die Anlage ist rund viereinhalbmal so groß wie die des Auguste-Viktoria-Klinikums und hat eine Leistung von rund 750 kWp. Die Klinika wollen den erzeugten Strom der beiden Anlagen vollständig für den Eigenverbrauch nutzen.

„Wir freuen uns sehr, für Vivantes nun zwei Anlagen umgesetzt zu haben, die auch für unseren Maßstab groß sind“, sagt Chris Werner, Geschäftsführer der Berliner Stadtwerke. Mit der Eigenversorgung durch die Solaranlagen in Kombination mit der Lieferung von sauberem Strom, den die Stadtwerke in der Region erzeugen, werde die Resilienz von Vivantes gestärkt, so Werner weiter.




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