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Zusammenarbeit

Privatklinikgruppe Hirslanden und Sana Klinik Einkauf kooperieren

Die Schweizer Privatklinikgruppe Hirslanden setzt zukünftig bei der Beschaffung medizinischer Materialien und Geräte auf die Dienstleistungen der Sana Klinik Einkauf GmbH aus Deutschland.

Handschlag

Foto: Fotolia (Edyta Pawlowska)

Die beiden Unternehmen haben per 1. November einen entsprechenden Kooperationsvertrag für eine strategische Einkaufsallianz unterzeichnet.

Die vereinbarte Zusammenarbeit umfasst den Einkauf von Medizinprodukten, medizinischem Verbrauchsmaterial und Investitionsgütern für die 18 Kliniken der Hirslanden-Gruppe. Von der Vereinbarung ausgeschlossen sind Medikamente. Es ist die erste Kooperation eines Schweizer Klinikunternehmens mit einer deutschen Einkaufsorganisation.

„Dank der grenzüberschreitenden Kooperation können wir unsere Beschaffungskonditionen deutlich verbessern. Dadurch entstehen Kostenvorteile pro Patientenbehandlung, die unseren Kernbereichen Pflege, Medizin und Hotellerie sowie unseren Patienten und Patientinnen direkt und indirekt zugutekommen“, sagt Pierre-Antoine Binard, CFO von Hirslanden.

Horizontale Erweiterung des Geschäftsmodells bei Sana

„Die strategische Einkaufsallianz mit dem Sana Klinik Einkauf, der führenden Einkaufskooperation in Deutschland, ist damit für uns ein wichtiger Schritt in Richtung einer weiteren Effizienzsteigerung. Wir gehen zudem davon aus, dass diese Kooperation eine Signalwirkung für das Schweizer Gesundheitswesen hat.“ Sana hat neben dem umfangreichen medizinischen Portfolio das Geschäftsmodell horizontal erweitert.

„Als Dienstleister gestalten wir entscheidend die Entwicklung in relevanten Zukunftsfeldern. Für die Kliniken zählen dazu Klinikeinkauf und -logistik“, sagt Thomas Lemke, Vorsitzender des Vorstands der Sana Kliniken AG. „Über das uns entgegengebrachte Vertrauen in dieser Kooperation freuen wir uns sehr.“

Die Gesundheitssysteme der Schweiz und Deutschlands sehen sich mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert: Den steigenden Gesamtkosten, bei denen die Preise für medizinisches Verbrauchsmaterial und Medizinprodukte ein wichtige Rolle spielen, stehen Einnahmen gegenüber, die nicht immer die Fallkosten decken. Das belastet vor allem die stationäre Versorgung in den Kliniken.

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  • Privatklinikgruppe Hirslanden
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