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Ökologische Logistiklösungen

Elektroladesäulen für Pharma-Zustellfahrzeuge

Am 7. September 2021 fand die Grundsteinlegung für das neue Logistikzentrum von Trans-o-flex in Wildenfels statt. Für den möglichst nachhaltigen Neubau wurde in Wärmedämmung, Regenwasserversickerung und elektrische Ladestationen investiert.

Grundsteinlegung Trans-o-flex

Trans-o-flex

Die Grundsteinlegung des neuen Logistikzentrums am 7. September 2021 mit Tino Kögler, Bürgermeister der Stadt Wildenfels (ganz rechts).

Der Expressdienst Trans-o-flex hat am 7. September 2021 den Grundstein zu einem neuen Umschlagzentrum in Wildenfels bei Zwickau gelegt. Auf einem 30 000 Quadratmeter großen Grundstück lässt der auf Expresstransporte und Logistiklösungen spezialisierte Dienstleister für einen zweistelligen Millionenbetrag ein hocheffizientes und ökologisches Sortierzentrum bauen.

Eine spezielle Y-Form der Anlage ermöglich bei einer nur 5000 Quadratmeter großen Umschlaghalle insgesamt 99 Tore für schnelles Be- und Entladen. Wildenfels soll im Frühjahr 2022 den Betrieb aufnehmen. Inklusive der bei Transportpartnern beschäftigten Fahrer werden von dem Standort aus bis zu 150 Personen arbeiten.

Nachhaltigkeitsziele im Blick

Das Unternehmen will bis spätestens 2045 komplett CO2-neutral arbeiten. „Wir steigern daher auch unsere Investitionen für eine starke Wärmedämmung und senken damit Betriebskosten und Klimabelastung. Die servicebedingt notwendige, besondere Temperierung der Anlage erfolgt über eine ökologisch wie ökonomisch günstige Kombination aus freier Kühlung über Zuluftgitter und Abluftventilatoren sowie einer Klimaanlage“, sagte CEO Wolfgang P. Albeck bei der Grundsteinlegung.

Geheizt wird mit Gas-Dunkelstrahlern, LED-Leuchten sorgen für nachhaltige Arbeitsplatzsicherheit. Als weitere Investition in mehr Nachhaltigkeit wird der gesamte Regen, der auf Dächer und versiegelte Flächen des Grundstücks fällt, nicht in die Kanalisation geleitet. Vielmehr wurde unter der Hoffläche ein spezielles Leitungssystem verlegt, das sämtliches Regenwasser auffängt. Die Rohre haben Klappen, durch die das Wasser kontrolliert abgegeben wird.

„So ermöglichen wir trotz der Bebauung des Grundstücks eine natürliche Versickerung“, erläutert Trans-o-flex-Chef Albeck. Das System ist so bemessen, dass es auch die Niederschlagsmenge eines sogenannten Jahrhundertregens komplett aufnehmen kann, ohne überzulaufen. Dadurch wirkt das System ausgleichend und kann sowohl die Folgen von Starkregen als auch von Trockenperioden mindern. Damit Reifenabrieb oder Öle nicht ins Grundwasser gelangen, filtert ein Lamellenabscheider solche Stoffe aus dem Oberflächenwasser heraus, bevor es kontrolliert in die Umgebung geleitet wird.

Zusätzlich werden Ladesäulen für Elektrofahrzeuge von Mitarbeitern gebaut und Anschlüsse für Lademöglichkeiten von Zustellfahrzeugen gelegt. Operativ wird die Netzwerkeffizienz durch die neue Anlage unter anderem deshalb steigen, weil zwei bisher getrennte Standorte hier zusammengeführt werden.  

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