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Logistisches Management

Niederösterreichische Landeskliniken nutzen zentralisierte Krankenhauslogistik

Prozessvielfalt, Leistungsspektrum und Kundenorientierung im Krankenhaus erfordern gesteuerte und vernetzte Patienten- und Warenströme. Die Niederösterreichische Landeskliniken Holding optimiert und professionalisiert die Unterstützungsprozesse über eine zentralisierte Krankenhauslogistik und logistisches Management.

digitalisierter Prozess

Foto: Fotolia (Alex)

Digitalisierung von Prozessen

Das Österreichische Bundesland Niederösterreich (NÖ) umschließt Wien und ist mit knapp 1,6 Millionen Einwohnern eines der flächen- und bevölkerungsreichsten der neun Bundesländer. Die Landeshauptstadt St. Pölten verfügt über ein Universitätsklinikum.

Die Niederösterreichische Landeskliniken-Holding bietet mit ihren Landes- und Universitätskliniken ein breites Angebot von klinischen Dienstleistungen. In den 27 Landes- und Universitätskliniken sind ca. 21 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon rund 3 800 Ärztinnen und Ärzte und rund 10 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Pflege beschäftigt und sie verfügen über rund 7 600 Betten. Die NÖ Landeskliniken-Holding ist für die Führung, die Errichtung und den Betrieb aller NÖ Kliniken verantwortlich.

Ein professionelles medizinisches und kaufmännisches Management, mit der Geschäftsführung an der Spitze, erarbeitet landesweite Strategien, um die Ziele bestmöglich zu erreichen.Die schnelle und sichere Versorgung von Patientinnen und Patienten stellt im Klinikalltag eine große Herausforderung dar. Verantwortlich dafür ist die Logistik im Krankenhaus. Während sich im sichtbaren Umfeld der Patienten oder der Angehörigen meist nur die primäre gesundheitliche Behandlung zeigt, passieren im Hintergrund die wichtigen Schritte, die für eine effiziente Versorgung notwendig sind.

Vielzahl an logistischen Lösungen im Bereich der Stationsversorgung

Im Bereich der Stationsversorgung gibt es eine Vielzahl an logistischen Lösungen und Möglichkeiten, wie die Kanban-Schrankversorgung oder der Einsatz von Versorgungsassistenten sowie Optimierungspotenzial, zum Beispiel in der Arzneimittelversorgung oder dem Wäscheeinsatz. Derzeit wird der Bedarf an Arzneimitteln oder Verbrauchsgütern noch direkt von den Pflegekräften festgestellt und angefordert. Dadurch geht Zeit für die unmittelbare Versorgung verloren.

Aus diesem Grund gehen die Denkansätze derzeit dahin, dass sämtliche unterstützenden Logistikprozesse auch genau dorthin wandern, wo sie ursprünglich hingehören – in die Logistik. Darüber hinaus sollen hohe Prozesskosten vermieden und die Verweildauer so gering wie möglich gehalten werden. Ein wesentlicher Faktor für die Erreichung dieser Ziele sind die Supportprozesse in einem Krankenhaus. Hier spielt die Krankenhauslogistik die Hauptrolle. Das wurde auch in Niederösterreich erkannt.

Aus diesem Grund wurden 2015 zwei Logistikzentren für die Versorgung von insgesamt zwei der fünf Versorgungsregionen in Betrieb genommen. Ziel war, Prozesse zu vereinheitlichen und die Strukturen zu verschlanken, Einsparungen durch den Zentralisierungseffekt zu erreichen und eine starke Organisation aufzustellen.

  • Schlagwörter:
  • Niederösterreichische Landeskliniken
  • Krankenhauslogistik
  • Prozessvielfalt

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