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Circular Clinic Supply Center

Vitruvia Medical startet Aufbereitung von Robotik-Instrumenten

Als erster Dienstleister in Europa hat sich die Vitruvia Medical AG auf Kreislaufsysteme für komplexe Medizinprodukte spezialisiert. In Schönebeck hat das Unternehmen ein Circular Clinic Supply Center für Robotik-Instrumente eröffnet, die für den erneuten Einsatz aufbereitet werden.

Robotik-Aufbereitung Vitruvia Medical

Vitruvia Medical

Mit seinem ersten Partner hat Vitruvia Medical sein erstes Circular Clinic Supply Center für die Aufbereitung von Robotik-Instrumenten gestartet.

Roboterassistierte Chirurgie kommt in Kliniken zunehmend stärker zum Einsatz. Insbesondere bei minimalinvasiven Eingriffen – zum Beispiel für komplexe Krebserkrankungen – bietet die Robotik zahlreiche Vorteile, wie eine größere Präzision, ein geringeres Komplikationsrisiko und einen schnelleren Genesungsprozess.

Die komplexen Robotik-Instrumente sind für die mehrfache Verwendung konzipiert. Derzeit gibt es Kliniken, welche die anspruchsvolle Aufbereitung selbst durchführen, was jedoch große Investitionen erfordert und höchste Anforderungen an Hygiene und Prozessqualität stellt. Zudem besteht das Risiko einer zu geringen Auslastung.

Vitruvia Medical hat es sich zum Ziel gesetzt, durch innovative Kreislauflösungen für komplexe Medizinprodukte, Risiken für Patienten zu minimieren, einen nachhaltigen Beitrag zur Ressourcenschonung zu leisten und gleichzeitig die Wertschöpfung im Krankenhaus zu steigern.

Eröffnung des Circular Clinic Supply Centers

Im 1. Circular Clinic Supply Center für Robotik-Instrumente setzt Vitruvia neueste Verfahren und Technologien ein. Innovative Anlagen wie Ultraschallbecken, die speziell für die Reinigung von Instrumenten der roboter-assistierten Chirurgie entwickelt wurden, oder modernstes Equipment zur Prüfung von sensiblen Optiken gehören genauso zur Ausstattung wie elektronische Messverfahren oder sensorische Prozessüberwachung. Auch an selbstlernenden Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) wird gearbeitet.

„Jede Klinik erhält von uns exakt die Instrumente zurück, die sie uns übergeben hat“, erläutert Rainer Grabow, Geschäftsführer bei Vitruvia. „Durch unser integriertes Qualitätsmanagementsystem (iQ) und eine umfassende Dokumentation können unsere Kunden jeden einzelnen Prozessschritt nachvollziehen und auch nachweisen.“ Kliniken erfüllen damit die neuesten gesetzlichen Standards der Europäischen Union sowie der Bundesrepublik Deutschland.

Der Zuspruch auf Seite der Kliniken ist vom Start weg positiv. Erste Kunden sind bereits an Bord, unter anderem ein privater Krankenhausträger mit 200 Betten im Raum München, eine urologische Spezialklinik sowie eine Klinikgruppe mit mehreren Standorten in Sachsen-Anhalt.

„Wir sind der Überzeugung, dass Kreislaufsysteme in der Medizintechnik zur Ressourcenschonung beitragen, darüber hinaus aber auch ein wichtiger Faktor sind, um medizinischen Fortschritt zu ermöglichen und Zweiklassenmedizin zu vermeiden“, so Torsten Cejka, Verwaltungsrat der deutsch-schweizerischen Vitruvia Medical AG. Der Klinikdienstleister wird deshalb sein Leistungsportfolio sukzessive von Robotik auf weitere hochkomplexe Medizinprodukte erweitern.

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