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5-Punkte-Plan zur Versorgungssicherheit im Krankenhaus

Der 5-Punkte-Plan des Bundesverbands Medizintechnologie soll Versorgungssicherheit mit Medizinprodukten im Krankenhaus erzielen und somit Lieferengpässe vermeiden.

Arzneimittel

AdobeStock / James Thew

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Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hat einen 5-Punkte-Plan veröffentlicht, um die Versorgungssicherheit mit Medizinprodukten im Krankenhaus zu gewährleisten. Das Papier, das vom Arbeitskreis Krankenhausmarkt des BVMed erarbeitet wurde, beschreibt notwendige Handlungsfelder und Lösungsansätze, um Patientensicherheit im Versorgungsprozess zu gewährleisten. Die BVMed-Experten sprechen sich unter anderem für qualitätsorientierte Versorgungsprozesse, die Rücknahme der Sachkostenkürzungen im DRG-System und Investitionen in technische Lösungen zur Entlastung des Klinikpersonals aus.

Um die Versorgung mit qualitativ hochwertigen, sicheren und zukunftsweisenden Medizintechnologien und Prozessen zu gewährleisten, müssen nach Ansicht der BVMed-Experten die folgenden Rahmenbedingungen in fünf Handlungsfeldern geschaffen werden:

- Regulatorische Anforderungen mit realistischen Umsetzungsvoraussetzungen,

- Finanzierungsgrundlagen für Leistungserbringer und Hersteller,

- Standardisierte und digitale Beschaffungsprozesse,

- Effektive Nutzung vorhandener Ressourcen durch technische Lösungen zur Entlastung des Personals und Automatisierungsprojekte zur Einbeziehung der gesamten Versorgungskette,

- Vernetzte Zusammenarbeit aller Beteiligten im Gesundheitswesen

Um die Patientensicherheit in den Fokus zu stellen, müssen nach Ansicht der BVMed-Experten qualitätsorientierte Versorgungsprozesse etabliert werden. „Qualität in der Versorgung, von Produkten und Dienstleistungen muss belohnt werden“, heißt es in dem Papier. Der anhaltende Kostendruck im Krankenhaus gefährde die Patientensicherheit. Die hohe Qualität von Medizinprodukten sei mit kontinuierlich sinkenden Preisen nicht vereinbar. „Das mahnende Beispiel der nicht länger existenten europäischen Wirkstoffproduktion bei Antibiotika verdeutlicht, dass die bestehenden Lieferketten extrem störanfällig sein können.“

Hier sei der Gesetzgeber mit Maßnahmen der Standortförderung und Investitionen in die digitale Infrastruktur gefordert. Der BVMed setzt sich zudem für standardisierte, digitale und qualitätsorientierte Beschaffungsprozesse ein. Das sei die Grundlage, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen und eine transparente, effiziente und ressourcenschonende Prozesskette zu schaffen. Bei den Personalressourcen setzt sich der BVMed dafür ein, neue Berufsbilder zu entwickeln und erfahrene Mitarbeiter weiterzubilden, um den Anforderungen moderner Prozesse gerecht zu werden und so Einsparpotenziale, die mit der Digitalisierung einhergehen, zu nutzen. „Notwendige Investitionen in und Implementierung von technischen Lösungen zur Entlastung der Personalressourcen bei den Leistungserbringern müssen realisiert werden“, fordern die BVMed-Experten.

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  • Medizinprodukte
  • Lieferengpässe

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