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Nachhaltigkeit

Klüh Catering für weniger Lebensmittelabfall ausgezeichnet

Klüh Catering wurde für seine Reduzierung von Lebensmittelabfällen im Rahmen eines vom Bundesernährungsministerium aufgesetzten Dialogforums als einer von elf Modellbetrieben ausgezeichnet.

Klüh Catering Firmensitz

Klüh Multiservices

Die Klüh Catering GmbH wurde vom Bundesernährungsministerium für die Verringerung von Lebensmittelabfällen ausgezeichnet.

In Deutschland landen noch immer große Mengen genießbarer Lebensmittel im Abfall. Der Klüh Catering GmbH ist es gelungen, Lebensmittelabfälle in ihrer Duisburger Zentralküche in einem Pilotprojekt über die vergangenen zwei Jahre um durchschnittlich 25 Prozent zu reduzieren. Für diesen Erfolg wurde die Küche jetzt im Rahmen des vom Bundesernährungsministerium aufgesetzten „Dialogforums zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen in der Außer-Haus-Verpflegung“ von Bundesministerin Julia Klöckner als einer von insgesamt elf Modellbetrieben ausgezeichnet.

„Um Lebensmittelabfälle zu reduzieren, ist der Bereich der Außer-Haus-Verpflegung ein entscheidender Multiplikator. Ob in der Kommunikation mit den eigenen Mitarbeitern, den Gästen oder in die Gesellschaft hinein. In den Modellbetrieben ist es bereits gelungen, dass im Schnitt ein Viertel weniger Lebensmittelabfälle angefallen sind.", so die Bundesernährungsministerin, „Es steigert die Wertschätzung, spart Kosten und ist ein wichtiger Beitrag zum Klima-und Ressourcenschutz“.

Der führende Care-Caterer in Deutschland gehört der Initiative „United Against Waste“ an und beabsichtigt, Lebensmittelabfälle konsequent zu vermeiden. Im Rahmen der Teilnahme am Dialogforum hat sich Klüh Catering hierfür der gemeinsam vereinbarten Zielvereinbarung verschrieben, eine Verringerung der Lebensmittelabfälle bis 2025 um 30 Prozent und bis 2030 um 50 Prozent erreichen.

Das „Dialogforum zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen in der Außer-Haus-Verpflegung“ startete im Februar 2019. Es ist Teil der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung und wurde vom WWF Deutschland koordiniert. Projektpartner sind United Against Waste e. V., die FH Münster und das Institut für Nachhaltige Land-und Ernährungswirtschaft. Am Dialogforum nahmen mehr als 150 Teilnehmende aus Politik und Verwaltung, Verbänden, Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft teil. Vertreten waren Unternehmen unterschiedlicher Größen sowie ein Querschnitt aus den verschiedenen Bereichen der Außer-Haus-Verpflegung wie zum Beispiel Krankenhäuser.

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  • Reduzierung von Lebensmittelabfällen

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