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Klinik Einkauf

CharitéSpeisenversorgung wird regionaler und saisonaler

Auch die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat ihre Speisenversorgung umgestellt. Im Fokus stehen Lebensmittel von Lieferanten aus dem Berliner Umland. Das Ziel: frische Qualität und kurze Transportwege.

Patientenverpflegung
Kzenon/stock.adobe.com

Symbolfoto

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat die Speisenversorgung neu aufgesetzt. Im Fokus stehen ab sofort Lebensmittel von Lieferanten aus dem Berliner Umland. Frische Qualität dank kurzer Transportwege und die Unterstützung von Betrieben vor Ort waren den Entscheidern wichtig. 

Die logistische Herausforderung ist groß: An der Charité werden jeden Tag Speisen für rund 3000 Patientinnen und Patienten zubereitet. Hinzu kommen 1500 Portionen für die Beschäftigten und Gäste. Allein die Beschaffung der sehr großen Mengen an Lebensmitteln für die Verpflegung an den drei klinischen Charité-Campi muss gut geplant und organisiert sein. So werden beispielsweise jährlich 120 000 Kilogramm Brot, 1,2 Millionen Brötchen und 65 000 Kilogramm Kartoffeln verarbeitet und dafür jeweils mehr als ein Lieferant aus Berlin und Umgebung benötigt.

Für das neue Konzept der Speiseversorgung „Charité is(s)t aus der Region“ wurden neue Lieferantenstrukturen entwickelt und die Speisepläne komplett überarbeitet. Der Berliner Sternekoch Alexander Koppe, Chef de Cuisine im Skykitchen im Vienna House Andel’s Berlin, hat hier unterstützt und bei der Auswahl und Qualität der Produkte beraten. Er wird zukünftig auch regionale und saisonale Gerichte für das Speisenangebot kreieren. Neue Gerichte wie zum Beispiel Kalbsfleischbällchen in Petersiliensauce, Hähnchenbrustfilet an Kurkuma-Orangensauce oder auch neue Beilagen bereichern zukünftig das Essensangebot. 

Die Charité will damit den CO2-Fußabdruck des Hauses weiter verringern und zugleich die Speiseversorgung qualitativ verbessern.

Weitere Informationen zum neuen Konzept findet man auf der eigenen Internetseite charite-isst-regional.de.

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