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ManagementJablonowski verstärkt Führungsspitze der Medi-Globe Group

Die Medi-Globe Group holt Marc Jablonowski in die Geschäftsführung. Er übernimmt die neu geschaffene Position des Chief Technology & Innovation Officers.

Marc Jablonowski
Medi-Globe Group

Marc Jablonowski stärkt die Geschäftsführung der Medi-Globe Group als neuer Chief Technology & Innovation Officer.

Die Medi-Globe Group, eine international ausgerichtete Unternehmensgruppe der Medizintechnik mit Sitz im bayerischen Achenmühle, holt mit Marc Jablonowski einen erfahrenen Manager in die Geschäftsführung und schafft die neue Position des Chief Technology & Innovation Officer (CTIO).

Mit Jablonowski stärkt die Medi-Globe Group ihre Innovationskraft und baut die Kooperationen für Entwicklungen mit führenden klinischen Einrichtungen in der Urologie, Gastroenterologie und Pneumologie weltweit weiter aus. Er gilt als erfahrener Geschäftsführer in der Medizintechnik-Branche mit internationaler Management-Expertise. Bis vor Kurzem war der 52-Jährige CEO bei der A.M.I. Agency for Medical Innovations GmbH in Feldkirch (Österreich). Zuvor bekleidete er Führungspositionen bei Thermo Fisher Scientific und Siemens Energy.

Update

Im Interview spricht Marc Jablonowski über die Entwicklung der Medizintechnik und seine Ziele als CTIO für die Medi-Globe Group.

Herr Jablonowski, was sind Ihrer Meinung nach die tragenden Säulen der Medizintechnik?

Innovationskraft und Produktqualität sind die Kernelemente. Eine Null-Fehler-Toleranz ist das höchstmögliche Qualitätsziel für Hersteller. Entsprechend wird die Medizintechnik von europäischen und nationalen Aufsichtsbehörden stark reguliert und kontrolliert. Dennoch hat die Branche eine herausragende Innovationsbilanz: In Deutschland und Europa werden in keinem Wirtschaftsbereich mehr Patente erteilt als in der Medizintechnik. Durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Klinikern und Medizintechnik-Firmen, entstehen Ideen, die von gut ausgebildeten Ingenieuren in Konzepte und schließlich innovative Produkte verwandelt werden.

Die Medizin ist in stetem Wandel, wird das auch in Zukunft so bleiben?

Die Medizin als auch insbesondere die Medizintechnik werden immer innovativ bleiben. Die Gesundheit des Menschen ist unser höchstes Gut. Aus diesem Grund werden alle möglichen Technologien eingesetzt, um die Gesundheit zu verbessern. Alle material-wissenschaftlichen Optimierungen finden Eingang in die Medizintechnik - die Miniaturisierung, Nanotechnologie, Computertechnologie und Robotik sind nicht mehr wegzudenken. Stets kommen neue Technologien aus anderen Bereichen der Wissenschaft hinzu, wie zum Beispiel die Künstliche Intelligenz, die bereits eingesetzt wird, um Diagnostik und Therapie zu verbessern.

Welche beruflichen Erfahrungen bringen Sie mit in die Medi-Globe Group?

In den vergangenen sieben Jahren war ich CEO eines rasch wachsenden, innovativen MedTech-Unternehmens. Die Grundlage für mein Arbeiten in der Branche habe ich durch zwei Studiengänge erlangt, Medizintechnik und Betriebswirtschaftslehre. Das war die Basis, um bei Unternehmen wie Philipps Medical Systems, Siemens Energy und Thermo Fischer Scientific in den Bereichen F&E, Produktmanagement und Vertrieb zu arbeiten, fast ausschließlich im internationalen Kontext.

Was sind Ihre drei wichtigsten Ziele als CTIO?

Der Slogan der Medi-Globe Group ist ' The Spirit of Innovation '. Meine Priorität ist, diesen Slogan nachhaltig mit Leben zu füllen und vor allem durch Kundennähe Innovationskraft zu aktivieren und zu steuern. Das funktioniert nur, wenn unsere Spezialisten eng mit den Anwendern unserer Produkte zusammenarbeiten, ihre täglichen praktischen Probleme kennenlernen. Außerdem möchte ich erreichen, dass unser Produkt-Portfolio immer besser ist, als das, was unsere Wettbewerber zu bieten haben. Das beinhaltet zum Beispiel eine bessere Produktqualität, eine einfachere Handhabung, die Verwendung nachhaltiger Materialien und vieles mehr.

Welche Indikationen und Technologien wird die Medi-Globe Group unter Ihrer Leitung in den kommenden fünf Jahren in den Fokus nehmen?

Zunächst einmal werden wir unseren gegenwärtigen Schwerpunkt in der Gastroenterologie, Urologie, Pneumologie und Onkologie durch innovative Produkte konsequent weiter ausbauen. Darüber hinaus stehen auf meiner Agenda aber auch Technologie-Partnerschaften mit anderen Industrie-Unternehmen und Forschungsinstituten, aus denen sich weitere Indikationsschwerpunkte ergeben werden.

Wie werden Sie operativ vorgehen, um Ihre Ziele zu erreichen?

In unserer Industrie stellt sich Erfolg nur durch konsequente Teamarbeit ein. Es geht darum, die unterschiedlichen Expertisen, Erfahrungshorizonte und Sichtweisen unserer Experten miteinander in Einklang zu bringen. Nur so lassen sich komplexe und komplizierte medizinische Aufgabenstellungen lösen. Unsere Teams erfolgreich zusammenarbeiten zu lassen, ist für mich eine der wichtigsten operativen Stellschrauben.

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