
Patienten, Kliniken und Krankenkassen sollen verpflichtend an die Datenbank melden, die Hersteller müssen Produkte registrieren. «Dadurch wissen wir künftig, wer welches Implantat bekommen hat», sagte Spahn. «Wenn wir Probleme mit einem Produkt feststellen, können wir dann schnell abfragen, ob es ähnliche Fälle gibt und im Zweifelsfall Patienten warnen.»
Eingerichtet werden soll die Datenbank beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (Dimdi), das dem Bundesministerium untersteht. Voraussichtlich ab Mitte 2021 sollen Hüftgelenk- und Knie-Endoprothesen sowie Brustimplantate als erste Implantate erfasst werden können. Das Gesetz ist im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig, verkündet werden solle es wohl zum Jahresende.




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