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Medizinischer SachbedarfProzedurorientierte Steuerung stößt an Grenzen

Rolle des Einkaufs

Das bedeutet im Ergebnis: Erst die kombinierte Berücksichtigung von primärer und sekundärer Prozedurrentabilität erlaubt eine krankenhausindividuell sinnvolle Bewertung und Steuerung des medizinischen Sachbedarfs. Genau an dieser Schnittlinie kommt dem Einkauf im Krankenhaus eine wichtige Rolle zu.

Der Einkauf kann weit über eine preisorientierte Ausrichtung der Aktivitäten hinaus auf diese Weise Initiator eines interdisziplinären Teams aus Controlling, Apotheke, Pflege und Vertretern der Einzelkliniken werden. Ein Team, das den medizinischen Sachbedarf tatsächlich umfassend steuert. Ausgangspunkt für den Einkauf und das interdisziplinäre Team ist dabei immer die Frage: Wie kann im jeweiligen Krankenhaus dauerhaft messbar sichergestellt werden, dass der Produkteinsatz je Prozedur tatsächlich für das Krankenhaus insgesamt auskömmlich finanziert ist und gleichzeitig ein Höchstmaß an Patientennutzen bietet.

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