
Durch eine millionenschwere Investition hat das Robert-Bosch-Krankenhaus seine CT-Ausstattung auf den neuesten Stand mit höchstem medizintechnischem Niveau gebracht. Zwei der drei neu angeschafften Hightech-CT-Geräte von Siemens Healthineers sind in der radiologischen Fachabteilung bereits installiert und in Betrieb genommen worden, das dritte wird im Frühjahr 2023 angeliefert.
CT durch Naeotom Alpha neu definiert
Besonders erwähnenswert ist hierbei der Photon Counting CT Naeotom Alpha, ein photonenzählender Scanner der Spitzenklasse. In Deutschland ist das RBK das einzige nicht-universitäre Krankenhaus, das den Naeotom Alpha bei seinen Patientinnen und Patienten einsetzt. Prof. Dr. med. Alexander Maßmann macht einen bildhaften Vergleich: „Man kann sich das von der Dimension in etwa so vorstellen wie die Ablösung des Schwarz-Weiß-Fernsehens durch Farb-TV. Das RBK verfügt damit über exzellente Möglichkeiten sowohl in der stationären, aber insbesondere auch in der ambulanten prä- und postklinischen Diagnostik.“
Besonders dort, wo feinste Strukturen im Körper beurteilt werden sollen wie Blutgefäße, die Lunge oder winzige Knochen, kann die doppelt so hohe Bildschärfe wie bei herkömmlichen CT-Geräten die Diagnose erleichtern und den Untersuchten mit eindeutigeren Ergebnissen mehr Sicherheit bieten. Die zusätzliche Nutzung der Energieinformation ermöglicht umfassendere diagnostische Aussagen. Auf zeit- und kostenintensive Zusatzuntersuchungen kann dadurch häufig verzichtet werden. Die neue Technologie spielt zum Beispiel bei Aufnahmen der Lunge, eines bewegten Organs, die Stärken der Kombination von extrem hoher Bildschärfe, neuen Bildinformationen und kurzer Aufnahmezeit aus: So können zum Beispiel Verlaufskontrollen bei COVID-19-Patienten deutlich verbessert werden, denn die Analyse von funktionellen bewegten Prozessen war bisher nicht möglich, nun aber machbar, so Maßmann.
Patient*innen profitieren deutlich
Neben dem Naeotom Alpha verfügt das Robert-Bosch-Krankenhaus bereits über einen zweiten neuen Hochgeschwindigkeitsscanner von Siemens, den Somatom X.ceed. Im zweiten Quartal 2023 wird dann der Somatom X.cite geliefert. Dieser dritte CT in kompakter Bauweise vermittelt über seine extrem große Geräteöffnung (82 cm) ein angenehmes, weites Raumgefühl. Gerade Patientinnen und Patienten, die zu Platzangst neigen, werden sich hier wohler fühlen, so der Hersteller.
Weiterhin profitieren die Patientinnen und Patienten von den präzisen, nichtinvasiven Anwendungen durch die neuen CT-Geräte. Vor allem in den Bereichen Kardiologie, Onkologie und Pulmologie – bei deutlich reduzierter Strahlen- und Kontrastmitteldosis sowie kürzerer Untersuchungsdauer aufgrund der hohen Geschwindigkeit.




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