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Großauftrag

Zender soll monatlich 16 Millionen OP-Masken an BMG ausliefern

Der Autozulieferer Zender hat einen Großauftrag der Bundesregierung erhalten und soll künftig monatlich 16 Millionen OP-Masken an das Bundesgesundheitsministerium (BMG) ausliefern. Dafür automatisiert das Unternehmen aktuell seine Maskenproduktion.

Maskenproduktion Zender

Daniel Meier / Zender

Maskenproduktion bei Zender mit (v.l.) Carolin Ehlerding (Marketing), Mark Kröger (Betriebsleiter), Lena Guth (Kaufmännische Leitung) und Marco Dei Vecchi (Geschäftsführender Gesellschafter).

Die Maskenproduktion sei gerade in der Umstellung auf eine Vollautomatisierung, sagt Marco Dei Vecchi, Geschäftsführender Gesellschafter von Zender. Damit könne das Unternehmen als erstes dieser Art in großem Umfang unabhängig vom Ausland Masken produzieren: "Wir investieren in Automatisierung und sind damit wettbewerbsfähig und von Asien unabhängig", so Dei Vecchi.

"Durch die Vollautomatisierung expandieren wir und haben nun eine zweite Halle angemietet, die jedoch ebenfalls fast ausgelastet ist", berichtet der Geschäftsführende Gesellschafter. Die Maskenproduktion mache bereits rund 60 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Wöchentliche Produktion von rund 300 000 Masken

Auf dem Höhepunkt der Coronapandemie hatte Zender Germany die Produktion Ende März/Anfang April 2020 auf die Maskenproduktion umgestellt und in der Anfangszeit 300 000 Corona-Virus Pandemie Atemschutzmasken (CPA) wöchentlich produziert.

Mit diesen Stückzahlen konnten im Anfang zahlreiche medizinische Einrichtungen bedient und unterstützt werden. Durch das Angebot wurde eine starke Nachfrage erzielt, sodass seitdem in ganz Deutschland ausgeliefert wird. Zender beliefert seit April zudem medizinische Einrichtungen mit OP-Masken und produziert auch Alltagsmasken.

Leistung der Masken durch Schnelltest bestätigt

Die CPA-Masken haben den Schnelltest des Instituts für Arbeitsschutz bestanden und weisen bei der Filtrationsleistung und beim Atemwiederstand Werte einer FFP2- beziehungsweise einer FFP3-Maske auf. Baumuster für FFP-Masken werden derzeit von der DEKRA im Langzeitverfahren getestet. Sobald das Prüfergebnis vorliegt, können CE-Zertifizierte gekennzeichnete FFP2- und FFP3-Masken in Umlauf gebracht werden.

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