ServicegesellschaftZentrale Speisenversorgung soll Diakoneo und Dorfner entlasten

Mit einer neuen Servicegesellschaft stellen Diakoneo und Dorfner die Weichen für eine zukunftsfähige Gemeinschaftsverpflegung. Durch zentrale Zubereitung und Cook & Freeze soll die Qualität steigen und die Wirtschaftlichkeit gesichert werden.

Dorfner und Diakoneo
Diakoneo
(v.l.n.r.) André Merkel, Geschäftsleiter Hauptbetrieb Nürnberg Dorfner; Dirk Bär, Operativer Geschäftsleiter Dorfner; Peter Engelbrecht, Gesamtgeschäftsführer Dorfner; Michael Krach, Kaufmännischer Vorstand Diakoneo, Ina Strickstrock, Vorständin Personal und Unternehmensentwicklung Diakoneo, Nicolai Gögler, Projektleiter Diakoneo; Brigitte Merk, Leitung Catering-Service und Stephan Müller, Regionalleiter Dorfner.

Um „eine gute und gleichbleibende Qualität des Essens, beste Zutaten und einwandfreie Hygiene“ für Patienten sicherzustellen, gründen Diakoneo und Dorfner eine gemeinsame Servicegesellschaft. „Bei der gegebenen Refinanzierung durch die Kostenträger können wir diese Ansprüche in unseren vielen kleinen Küchen schon seit Jahren nicht mehr kostendeckend erfüllen“, benennt Michael Krach, Kaufmännischer Vorstand bei Diakoneo, einen der Gründe für die Entscheidung.

Ziel der Gesellschaftsgründung des Sozialkonzerns und des Verpflegungsspezialisten ist die zentralisierte Zubereitung von Mahlzeiten und die gemeinsame Speisenversorgung von rund 200 Gesundheitseinrichtungen.

Zukunftsfähiges Versorgungskonzept

Die neue Gesellschaft, an der Diakoneo 51 Prozent und Dorfner 49 Prozent der Anteile hält, hat ihren Sitz in Neuendettelsau. Sie bildet den organisatorischen Rahmen für die Einführung des Cook & Freeze-Verfahrens, bei dem Speisen schonend tiefgefroren werden, um Geschmack und Nährstoffe zu erhalten. Dies ermöglicht eine flexible und hygienisch sichere Verpflegung, reduziert Lebensmittelverschwendung und erleichtert die Logistik.

Unsere Patienten und Bewohner erwarten zurecht eine gute und gleichbleibende Qualität des Essens, beste Zutaten und einwandfreie Hygiene.

„Uns ist es wichtig, dass wir die Menschen, die sich uns jeden Tag anvertrauen, auch in Zukunft lecker, gesund und hochwertig versorgen“, so Krach weiter. Ab dem 1. Oktober 2025 wird in sechs Küchen in Bayern nicht mehr gekocht. Sie stehen für rund 60 Prozent der dort zubereiteten Speisen. Drei Küchen, darunter die in der Klinik Hallerwiese-Cnopfsche Kinderklinik, bleiben in Betrieb und werden Teil der neuen Gesellschaft. Für die Einrichtungen in Baden-Württemberg ist eine spätere Integration geplant.

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