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50 MillionenMölnlycke schafft neue Produktionsstätte für OP-Handschuhe

Um die Nachfrage nach Operationshandschuhen zu sichern, investiert Mölnlycke 50 Millionen in den Bau eines neuen Werkes. Es steht in Kulim, Malaysia und startet noch im September mit der Produktion.

OP-Handschuhe-Werk Mölnlycke Kulim
Mölnlycke

Mit dem neuen Werk in Kulim will Mölnlycke nachhaltig wachsen. Insgesamt 800 Mitarbeiter werden am Standort beschäftigt sein.

500 neue Arbeitsplätze entstehen durch das neue 14 620 m2 große OP-Handschuh-Werk vom Medizinprodukte-Hersteller Mölnlycke, das auf eine nachhaltige Herstellung setzt. Mit einer Produktionskapazität von 50 Millionen Paar Operationshandschuhen pro Jahr zur Eröffnung und 200 Millionen Paar bei voller Auslastung im Jahr 2026 gehört es zu einem von vier weiteren Mölnlycke-Produktionsstätten in Malaysia.

Angesichts der ressourcenintensiven Herstellung wird am Standort Kulim besonderes Augenmerk auf das Energie- und Abwassermanagement gesetzt. Unter anderem soll ein digitales Energiemanagement zum Einsatz kommen, das überwacht, wie die Energie verbraucht wird und wo sie verloren geht. Dies sei nötig, um Maßnahmen zur Verbrauchssenkung zu definieren.

Man arbeite langfristig mit einem Anbieter von kohlenstoffarmer Energie zusammen, der das neue Werk in Kulim im Rahmen eines langfristigen Stromabnahmevertrags mit einer Laufzeit von 15 Jahren unterstützen wird. Gemeinsam wolle man so wenig Energie wie möglich verbrauchen. Bei der Produktion der OP-Handschuhe verwendetes Wasser soll zudem mittels eines speziellen Systems wieder aufbereitet werden, das die Rückgewinnung und Wiederverwendung bei gleichzeitiger Minimierung der eingeleiteten Menge ermöglicht. Hierbei kommen auch digitale Überwachungsdienste sowie ein maßgeschneidertes Programm zur chemischen Aufbereitung zum Einsatz, um den ökologischen Wandel voranzutreiben.

Bisher werden bereits vier der 14 Werke von Mölnlycke vollständig mit erneuerbarem Strom betrieben. Im März 2022 konnten zusätzlich drei der Produktionsstätten für OP-Handschuhe in Malaysia in die Liste der vollständig mit Ökostrom betriebenen Fabriken aufgenommen werden. Mölnlycke plant als Gesamtunternehmen bis spätestens 2050 ein Zero-Waste-Unternehmen zu werden. Hierfür konzentrieren sie sich auf die Förderung einer Kreislaufwirtschaft, um Abfälle in allen Produktionsprozessen zu reduzieren und Prozesswasser sowohl vor Ort als auch über Dritte zu recyceln und wiederzuverwenden.

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