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Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn16,6 Millionen Euro Neubau für Labor und AEMP

Ein 16,6 Millionen Euro teurer Neubau ensteht auf dem Campus des Brüderkrankenhauses St. Josef Paderborn. Unter anderem werden ein neues Labor und eine Sterilgutaufbereitung einziehen.

Haus C
BBT/Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn

Der Kaufmännischer Direktor des Brüderkrankenhauses St. Josef Paderborn, Siegfried Rörig (l.) und Technikleiter Markus Jordan besichtigen die Baustelle.

Auf dem Gelände des Brüderkrankenhauses St. Josef Paderborn an der Ecke zur Brüderstraße ensteht der fünfgeschössige Neubau „Haus C“, welcher Labor, Medizinprodukteaufbereitung, Pathologie und ein Kellergeschoss beinhalten wird. Eine Summe von 16,6 Millionen Euro investiert das Brüderkrankenhaus in den mit moderner Technik ausgestatteten Bau, dessen Rohbau im Mai 2023 fertig werden soll. Die Vorarbeiten sind bereits abgeschlossen und in den Sommermonaten entsteht der Rohbau samt Keller und vier Obergeschossen. Erste Mieter können dann nach Fertigstellung im 1. Quartal 2024 umziehen.

Hauptmieter des Neubaus ist die B+V Laborzentrum GmbH, eine vom Brüderkrankenhaus und den St. Vincenz-Kliniken Salzkotten und Paderborn gemeinsam betriebene Gesellschaft, welche die fünf Krankenhäuser der beiden Träger (St. Vincenz, Frauen- und Kinderklinik St. Louise und St. Josefs-Krankenhaus Salzkotten sowie Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn und St.-Marien-Hospital Marsberg) mit Laborleistungen versorgt.

Gemeinsames Labor und AEMP entstehen

Die 1. und 2. Etage vom Haus C werden dabei vom B+V Labor gemeinsam mit dem LADR Laborzentrum Paderborn angemietet. Außerdem wird in das Haus C die Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP), die Sterilgutversorgungsanlage, einziehen. Hierbei weiten das Brüderkrankenhaus und St. Vincenz ihre bereits für das Labor bestehende Kooperation auf den Bereich der Medizinprodukteaufbereitung aus. Bisher waren die Sterilgutanlagen beider Krankenhäuser in unmittelbarer Nähe der OP-Säle untergebracht.

Doch diese Räumlichkeiten können den technischen, hygienischen und behördlichen Anforderungen auf Dauer nicht mehr Stand halten. So lag es nahe, die Aufbereitung der Medizinprodukte gemeinsam anzugehen: Die neue AufbereitungsanIage wird im Erdgeschoss des Neubaus auf 1200 Quadratmetern untergebracht sein. Zu Stoßzeiten werden dort 30 Personen gleichzeitig arbeiten. Der Transport des Sterilguts in das benachbarte Brüderkrankenhaus erfolgt über einen Elektroschlepper direkt zum OP-Aufzug des Krankenhauses.

Auch das zurzeit noch im Verwaltungsgebäude des Brüderkrankenhauses untergebrachte Institut für Pathologie der Ärzte Voss, Bürger und Kersting braucht mehr Platz und wird nach Fertigstellung als Mieter auf 800 Quadratmeter ins 3. Obergeschoss umziehen. Für die Nutzung der freiwerdenden Bereiche des Verwaltungs- und Schulgebäudes an der Husener Straße wird zurzeit ein Raumkonzept erarbeitet.

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