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Klinik Einkauf

Betriebliche GesundheitsvorsorgeDienstwagen auf zwei Rädern

Das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) bietet den Mitarbeitenden seit rund einem Jahr die Möglichkeit, Fahrräder mit und ohne Elektroantrieb als „Dienstfahrrad“ zu beziehen. Die Resonanz ist beachtlich.

Businessbike
Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara /Andrea Berger

Ulrike Steinacker vom Sozialpädiatrischen Zentrum und Frank Michael Heyse von der Technischen Abteilung legen täglich mindestens zehn bis 20 Kilometer auf ihrem jeweiligen Arbeitsweg zurück.

Mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren zu können, gilt vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im städtischen Raum mittlerweile als Bestandteil persönlicher Lebensqualität. Am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) können Mitarbeitende über einen bundesweit tätigen Leasinganbieter Fahrräder mit und ohne Elektroantrieb als „Dienstfahrrad“ beziehen.

Förderung betrieblicher Gesundheitsvorsorge

Mehr als 70 Verträge mit Mitarbeitenden des halleschen Krankenhauses wurden mittlerweile abgeschlossen – vom einfachen Familienrad bis zum leistungsfähigen E-Mountainbike. Das Dienstradangebot lohnt sich nicht nur für die Nutzer. Auch der Arbeitgeber fördert auf diesem Weg die betriebliche Gesundheitsfürsorge und leistet einen Beitrag zur Verminderung der Pkw-Nutzung auf Kurz-und Mittelstrecken sowie in der Innenstadt.

Bei Abschluss des Leasingvertrages wählt der oder die interessierte Mitarbeitende ein Fahrrad aus dem Angebot eines beliebigen Händlers, der an dem Programm teilnimmt. Allein in Halle (Saale) steht das Sortiment mehrerer Fachhändler für eine Probefahrt und die Auswahl als Leasingfahrrad zur Verfügung. Die Leasingrate, oft 30 oder 50 Euro im Monat, wird jeweils vom Bruttogehalt abgezogen. Nicht nur der Arbeitnehmer selbst, sondern auch weitere im Haushalt lebende Personen können das Dienstrad nutzen – mit vollständigem Versicherungsschutz, der Teil des Leasingvertrages ist.

Fahrrad als willkommene Alternative

Mirko Schulz, Personalleiter des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara, freut sich über die Akzeptanz des Angebotes. Gerade in Zeiten teurer Energie sei die Fortbewegung auf zwei Rädern eine willkommene Alternative zum Auto. Zusätzlich entlaste man den knappen Parkraum. Nicht zu unterschätzen sei auch die positive Auswirkung auf die Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden, die ein solches Angebot oft schon von ihrem alten Arbeitgeber kennen und schätzen, so Schulz.

Auch in der Gesamtstrategie der betrieblichen Gesundheitsfürsorge spiele das Dienstrad-Angebot eine Rolle. „Radfahren ist aktive Gesundheitsförderung durch Bewegung im Freien“, sagt Manja Hinz von der Stabsstelle Betriebliches Gesundheits- und Ernährungsmanagement des Krankenhauses. Mit dem Leasingangebot werde diese gesunde Art der Fortbewegung in den Arbeitsalltag integriert. Am Ende des dreijährigen Leasingzeitraums wird das Fahrrad zurückgegeben, oder es kann zu besonderen Konditionen übernommen werden.

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