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Kapazitäten-Ausbau

Gerresheimer rüstet sich für Corona-Impfstoff

Der Verpackungshersteller Gerresheimer rüstet sich schon jetzt für einen kommenden Corona-Impfstoff. „Wir haben in Glasform-Maschinen investiert, haben unsere Kapazitäten aufgebaut. Die Produktion läuft jetzt schon auf vollen Touren“, sagte Vorstandschef Dietmar Siemssen der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Impfstoff

Alexandru Strujac/Pixabay

Symbolfoto

Vorstandschef Dietmar Siemssen sagte weiter, der Konzern sei bereits in „sehr konkreten Gesprächen“ mit vielen Pharmakonzernen, die an einem Impfstoff arbeiteten. „Sobald der erste Hersteller damit auf den Markt kommt, braucht er die entsprechenden Glasfläschchen. Und damit sind wir im Spiel.“ Gerresheimer ist laut Siemssen bisher ohne wesentliche Unterbrechungen der Produktion durch die Corona-Krise gekommen. „Betriebsferien gibt es bei uns nicht“, sagte Siemssen. „Die meisten unserer Werke produzieren rund um die Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen. Wenn es mit dem Impfstoff klappt, werden mehrere Milliarden Impfstoffeinheiten benötigt werden, die in Injektionsfläschchen abgefüllt werden müssen. Etwa ein Drittel dieses Marktes entfällt auf uns.“

Gerresheimer hatte bereits Ende Juni gemeinsam mit den Konkurrenten Stevanato und Schott versichert, sie stünden bereit, die Pharmabranche im Kampf gegen Covid-19 zu unterstützen. Alle drei Unternehmen produzieren Pharmafläschchen aus Spezialglas für Impfstoffe und Medikamente.

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