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Quartalszahlen

Guter Auftakt für Dräger ins Geschäftsjahr 2021

Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Dräger startete mit Gewinn ins Geschäftsjahr 2021. Das Ebit lag im ersten Quartal bei knapp 129 Millionen Euro. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte das Unternehmen.

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Symbolfoto

Das Drägerwerk ist in das neue Jahr - dank einer starken Nachfrage vor allem nach Beatmungsgeräten und Atemschutzmasken - mit einem Gewinn gestartet. Der Überschuss habe im ersten Quartal 82,8 Millionen Euro betragen, teilte der SDax-Konzern am Donnerstag bei der Vorlage seines Quartalsberichts in Lübeck mit. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 6,7 Millionen Euro ausgewiesen. Das Unternehmen hatte bereits Eckdaten zum ersten Quartal Mitte April vorgelegt. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte Drägerwerk erneut.

In den ersten drei Monaten kletterte der Umsatz wie bereits bekannt im Jahresvergleich um rund 24 Prozent gut 792 Millionen Euro. Währungsbereinigt legten die Erlöse um mehr als ein Viertel zu. Dazu trugen sowohl das Segment Medizin- als auch Sicherheitstechnik bei. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) betrug knapp 129 Millionen Euro nach einem kleinen Minus im Vorjahr. Die Ebit-Marge sprang von minus 0,1 Prozent auf plus 16,3 Prozent.

Der Auftragseingang ging in den ersten drei Monaten erwartungsgemäß deutlich zurück, nachdem Drägerwerk ein Jahr zuvor von der hohen Nachfrage im Zuge der damals aufflammenden Covid-19-Pandemie profitiert hatte. Mit rund 740 Millionen Euro fielen die Bestellungen im abgelaufenen Quartal währungsbereinigt nur noch gut halb so hoch aus wie ein Jahr (3 Monate 2020: 1 392,7 Millionen Euro) zuvor, lagen damit aber immer noch fast 100 Millionen Euro höher als in der Vor-Corona-Zeit im ersten Quartal 2019.

Das Eigenkapital von Dräger stieg im ersten Quartal 2021 deutlich an, die Eigenkapitalquote belief sich zum 31. März 2021 auf 36,3 Prozent (31. Dezember 2020: 31,3 Prozent). Der Anstieg sei insbesondere auf das höhere Ergebnis nach Ertragssteuern zurückzuführen. Auch der Rückkauf von rund 33 Prozent der bereits gekündigten, aber noch ausstehenden Genussscheine der Serie D habe dazu beigetragen.

Für das Gesamtjahr erwartet Dräger weiterhin einen Umsatzrückgang von währungsbereinigt zwischen -7,0 und -11,0 Prozent und eine Ebit-Marge zwischen 5,0 und 8,0 Prozent. Die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal läge allerdings über den ursprünglichen Erwartungen, sodass die Wahrscheinlichkeit für das obere Ende der Prognose oder sogar ein Übertreffen der Prognose gestiegen sei. 

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