
Was macht ihr und welches Problem löst ihr damit?
Die Anwendung „Anolink ZNA“ ist das digitale Wartezimmer für Notaufnahmen. Es sichert Erlöse durch vollständige Dokumentation und rechtskonforme Einwilligungen und reduziert gleichzeitig die organisatorische Belastung des Personals. Nachdem Patienten triagiert wurden und im Wartebereich Platz genommen haben, scannen sie mit ihrem eigenen Smartphone einen QR-Code und gelangen in das digitale Wartezimmer. Dort füllen sie Formulare aus, signieren Dokumente digital und erhalten Informationen sowie Aufrufe. Die erfassten Inhalte werden über standardisierte Datenformate direkt in das jeweilige Primärsystem überführt. Dadurch entstehen weniger Rückfragen, weniger Nacharbeiten und eine durchgängig strukturierte Datengrundlage.
Wer hatte die Idee und wieso?
Die Idee entstand gemeinsam mit Anwendern unserer bestehenden Lösungen für den sicheren Datenaustausch. Mitarbeitende aus Notaufnahmen haben den Bedarf klar formuliert und den Lösungsansatz zusammen mit uns konzipiert, getestet und im klinischen Alltag evaluiert.
Wer gehört zum Gründerteam?
Das Gründerteam besteht aus Lennox Yuma Marten und Fabian Dworschak. Beide leiten gemeinsam das Start-up und verantworten das operative Geschäft. Wo lagen die größten Hürden? Die größte Herausforderung lag in der Integration in bestehende Notaufnahmeninformationssysteme und Krankenhausinformationssysteme. Insbesondere die notwendige Offenheit der jeweiligen Hersteller war zu Beginn häufig schwer zu erwirken. Heute kann die Anwendung in viele Primärsysteme problemlos und vollständig in die bestehende Oberfläche integriert werden und strukturierte Daten direkt an die angebundenen Systeme übergeben.
Wie steht es um die Finanzierung des Projekts und wie sieht das Geschäftsmodell aus?
Zum Start der Unternehmung wurde eine Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Seitdem wächst das Unternehmen kontinuierlich. Alle Produkte sind Softwarelösungen und werden über eine einmalige Einrichtungsgebühr sowie einen jährlichen Lizenzpreis angeboten. In der Regel amortisieren sich die Kosten für Anwender bereits nach wenigen Monaten durch effizientere Abläufe und vollständige Dokumentation.
Was ist Eure Vision?
Wir möchten Anolink ZNA als Qualitätsstandard für digitale Aufnahmeprozesse in Notaufnahmen etablieren. Aktuell treiben wir weitere Rollouts voran, erweitern die Patient Journey um Patientenportale und vertiefen gemeinsam mit unseren Kliniken die Entwicklung neuer Funktionen. Langfristig soll Anolink ZNA ein fester Bestandteil der digitalen Notfallversorgung werden und Erlössicherung sowie Personalentlastung nachhaltig unterstützen.
Was sagen die Anwender über das Produkt?
„Einfache Integration und Handhabung: Anolink ZNA erleichtert den Alltag in der Notaufnahme“, sagt Dušan Trifunović, Chefarzt der Notfallambulanzen im Eichsfeld Klinikum.




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