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Krankenhausverpflegung

K&P und DKI veröffentlichen 5. Care-Studie

In der 5. Care-Studie haben die Deutsche Krankenhausinstitut GmbH (DKI) und die K&P Consulting GmbH die Organisation der Verpflegung im Krankenhaus für verschiedene Gruppen untersucht.

Krankenhausessen

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Symbolfoto

Ob Patienten, Besucher oder Mitarbeiter – verschiedene Anspruchsgruppen im Krankenhaus bedürfen einer gastronomischen Versorgung. Wie diese Verpflegung organisiert wird, haben die Deutsche Krankenhausinstitut GmbH (DKI) und die K&P Consulting GmbH mit Unterstützung der Klüh Care Management GmbH nun zum fünften Mal untersucht.

Die Ergebnisse der repräsentativen Care-Studie, bei der 1300 Allgemeinkrankenhäuser befragt wurden, zeigen, dass sich der Wandel der Verpflegungslösungen kontinuierlich fortsetzt. Zwar kochen die meisten Krankenhäuser weiterhin in der selbst betriebenen Küche frisch vor Ort, aber sowohl die Zentralisierung als auch der Einsatz industrieller Speisenproduktion nimmt stetig zu.

Hostessen entlasten heute die Pflegekräfte zunehmend von den Tätigkeiten der Speisewunschaufnahme und dem Servieren der Speisen und Getränke. Dezentrale Verpflegungskonzepte, bei denen der Patient seine Speisen direkt am Bett wählen kann, gewinnen an Bedeutung. Im Ergebnis führen diese Maßnahmen zu einer deutlichen Anhebung der Servicequalität für die Patienten. Wirtschaftlich haben insbesondere steigende Personalkosten zu einer Steigerung der Verpflegungskosten pro Patient und Tag geführt. Im Mittel liegt der Beköstigungstag bei den 378  teilnehmenden Krankenhäuser bei rund 14,02 €.

Spürbarer Wandel

Der Wandel in der Krankenhausversorgung ist auch für die K&P Consulting GmbH im Beratungsalltag deutlich spürbar. „Der hohe Investitionsstau und der hohe Wettbewerb der im Mittel inzwischen 29 Jahre alten Küchen werden den Druck für Systementscheidungen weiter forcieren.“ stellt Ekkehart Lehmann, Geschäftsführer der K&P Consulting GmbH, fest. „Jedes Haus steht jedoch vor einer anderen Ausganslage. Daher gilt es die individuellen Rahmenbedingungen des einzelnen Hauses differenziert zu analysieren und im Anschluss ein passgenaues Zukunftskonzept zu entwickeln. So haben auch heute noch konventionelle Frischküchen ebenso ihre Daseinsberechtigung wie industriell geprägte Verteilerküchenlösungen“.

Ergebnisse der Studie finden Sie unter: https://www.kup-consult.de/care-studie/

  • Schlagwörter:
  • Speisenversorgung
  • Care-Studie
  • Deutsches Krankenhausinstitut
  • K&P

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