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Digitale InfektionspräventionGWA Hygiene und Hartmann kooperieren bei Händedesinfektion

Nosokomialen Infektionen in Krankenhäusern will Hartmann mit einem digitalen Ansatz entgegenwirken. Eine Kooperation mit GWA Hygiene ermöglicht die Verfolgung und Erfassung der Händedesinfektion, was die Händehygiene-Compliance steigern soll.

Desinfektion
Kunstzeug/stock.adobe.com

Symbolfoto

Eine strategische Partnerschaft bei digitalen Gesundheitslösungen gehen Hartmann und GWA Hygiene ein. Zur Steigerung der Händehygiene-Compliance und der Vermeidung von nosokomialen Infektionen wolle Hartmann Beschäftigten im Krankenhaus gezielte Unterstützung bei der Händehygiene bieten. Dies sei eine der wichtigsten Maßnahmen zur Unterbrechung von Infektionsketten.

Im Rahmen seines Digitalansatzes vertreibt das Unternehmen daher zukünftig das digitale NosoEx®-System der GWA Hygiene für Gesundheitseinrichtungen und stärkt dadurch sein Programm Mission: Infection Prevention. Der Ansatz für eine ganzheitliche Infektionsprävention biete nun eine weitere etablierte digitale Lösung.

Bewusstsein schaffen durch getrackte Desinfektion

Der Vertrieb des GWA-Produktes, einem digitalen Tool zur Verfolgung und Erfassung der Händedesinfektion wird fortan von Hartmann übernommen. Das System besteht aus Sensoren und dazugehöriger Software, Mitarbeitende werden mit einem Transponder ausgestattet. An jedem Desinfektionsmittel-Spender erfasst ein Sensormodul dessen Nutzung – anonymisiert und nach Personalgruppen. Die Nutzungsdaten werden ausgewertet, sodass die Hygieneabteilung der Klinik erkennt, ob Handlungsbedarf besteht. Auch die abgegebene Menge Desinfektionsmittel wird erfasst – um die Bestandsmenge und damit letztlich auch die Qualität der Händedesinfektion zu ermitteln. Denn ein zu geringes Volumen an Hände-Desinfektionsmittel führt zu Benetzungslücken und somit einer unzureichenden Händedesinfektion.

Mit der Einführung des Systems konnte laut Hartmann in Krankenhäusern der Maximalversorgung mit über 1500 Betten insgesamt ein Anstieg der Händedesinfektionen um 27 Prozent verzeichnet werden.

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