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Kooperation mit Lufthansa CargoFlughafen Wien wird zum Pharma-Hub für Zentraleuropa

Die Lufthansa Cargo kooperiert zukünftig mit dem Flughafen Wien bei der Abfertigung von temperatursensiblen Pharma-Transporten. Das Vienna Airport Pharma Handling Center (VPHC) stärkt damit den Flughafen als Pharma-Hub für Zentral- und Osteuropa.

Arzneimittel
benjaminnolte/stock.adobe.com

Symbolfoto

Im Vienna Airport Pharma Handling Center (VPHC) des Flughafen Wien werden ab sofort auch die Pharma-Transporte für Lufthansa Cargo abgefertigt. Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Frachtableger der Lufthansa-Gruppe und dem Flughafen Wien erfolgt der Umschlag aller Pharma-Sendungen, die an Bord von Flugzeugen der Austrian Airlines vom oder zum Flughafen Wien transportiert werden, künftig am VPHC.

Mit dem VPHC betreibt der Wiener Airport ein eigenes GDP-zertifiziertes Kompetenzzentrum für die Abfertigung von temperatursensibler Luftfracht ohne Unterbrechung der Kühlkette. Das VPHC wird mit dem Interkontinental-Netzwerk von Lufthansa Cargo die Rolle des Flughafen Wien als Pharma-Hub für Zentral- und Osteuropa weiter stärken. Die Frachtmengen haben hier in den vergangenen Jahren kräftig zugelegt.

Lufthansa Cargo ist als für Fracht verantwortliche Konzernschwester in der Lufthansa Gruppe auch für das Cargogeschäft von Austrian Airlines zuständig. An Bord seiner Passagierflugzeuge verteilt der österreichische Flagcarrier auch Transportgüter in einem umfangreichen Interkontinental-Netzwerk als Beiladefracht, darunter unter anderem auch Arzneimittel, Impfstoffe und andere temperatursensitive Güter.

Pharma-Sendungen können von Wien in 36 Stunden 23 Länder erreichen.

Diese Kooperation etabliert den Flughafen Wien weiter als starken Pharma-Hub für Zentral- und Osteuropa. Österreichs wichtigster Verkehrsflughafen hat seine Tonnagen in diesem Bereich erheblich ausgebaut. Das flughafeneigene Pharma-Abfertigungszentrum hat im Jahr 2021 rund 15 Prozent mehr Güter umgeschlagen als im Jahr 2020. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 beträgt das Wachstum mehr als 66 Prozent. Zusätzlich zu anhaltenden Unwägbarkeiten bodengebundener globaler Lieferketten treibt auch die Internationalisierung der Pharma-Produktionen diesen Trend weiter an.

Zwei großflächige Kühlhäuser bieten Lagermöglichkeiten für die Temperaturbereiche von 2 bis 8 Grad Celsius (150 Quadratmeter) sowie 15 bis 25 Grad (1600 Quadratmeter). Durch mobiles Kühlequipment ist zudem die Luft- und Landseite für temperatursensible Produkte lückenlos verbunden. Regelmäßige und eng getaktete Roadfeeder-Services ermöglichen am Flughafen Wien zudem eine schnelle Verteilung über das europäische Straßennetz. Dank der geografisch günstigen Position in Europa können Pharma-Sendungen von Wien binnen 36 Stunden 23 Länder erreichen.

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