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Schuldenfreie BilanzCarl Zeiss Meditec erwägt Zukäufe zu tätigen

Carl Zeiss Meditec plant für das kommende Geschäftsjahr weitere Zukäufe und Übernahmen. Dies sei aufgrund einer schuldenfreien Bilanz möglich.

Carl Zeiss Meditec
Zeiss

Unternehmenszentrale von Carl Zeiss Meditec in Jena.

Der Vorstand des Medizintechnik-Konzerns Carl Zeiss Meditec AG plant weitere Unternehmenszukäufe und Beteiligungen. Laut Markus Weber, Vorstandschef des MDax-Konzerns, gebe eine schuldenfreie Bilanz dem Unternehmen die Möglichkeiten hierzu. So wuchs das Unternehmen im ersten Quartal 2021/22 des Geschäftsjahres im Vorjahresvergleich um 11 Prozent. Sämtliche Bereiche profitierten von den hereinkommenden Aufträgen. 

Auf dem digitalen Aktionärstreffen am 30. März 2022 wurde zudem fast einstimmig eine Dividendenerhöhung von 50 auf 90 Cent je Aktie beschlossen. Dementsprechend würden 34 Prozent des Ergebnisses vom Geschäftsjahr 2021 an die Anteilseigner ausgeschüttet, zu denen auch der Mutterkonzern Carl Zeiss AG (Oberkochen) gehört. Der andere Teil wandere in die Rücklage, um weiterhin investieren zu können, auch in Übernahmen.

Für das im Oktober 2022 beginnende Geschäftsjahr plane man trotz globaler Unsicherheiten mindestens so stark zu wachsen wie der Markt. Nach Vorstandsangaben hat der Medizintechnik-Konzern keine nennenswerten Lieferbeziehungen zu Russland und der Ukraine.

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