
Die Gies Unternehmensgruppe aus Stadtallendorf hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gesamtumsatz von rund 148,5 Millionen Euro abgeschlossen. Gegenüber dem Vorjahr (149,2 Millionen Euro) entspricht das einem Rückgang von etwa 0,5 Prozent.
Der hohe Kostendruck sowie die gesteigerte Dynamik durch Neuausschreibungen und Konsolidierungsprozesse schmälerten den Umsatz des Unternehmens in diesem Geschäftsfeld entscheidend: Für Dienstleistungen in Kliniken, Pflege- und Senioreneinrichtungen wurden 2025 Erlöse in Höhe von 26,26 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vorjahr waren es noch 60,3 Millionen Euro. Zwei große öffentliche Bestandskunden im Klinikbereich seien zudem nach Neuausschreibungen weggebrochen.
Verlagerung der Geschäftsfelder
Den Umsatzrückgang im Gesundheitsbereich konnte das Unternehmen durch den Ausbau anderer Geschäftsfelder weitgehend ausgleichen. Im Segment Industrie und Verwaltung erzielte Gies 48,99 Millionen Euro, im Bereich Universitäten, Forschungs- und Bildungseinrichtungen 23,99 Millionen Euro. Hinzu kamen Erlöse aus Servicegesellschaften und Managementaufträgen in Höhe von insgesamt rund 41,77 Millionen Euro.
Bundesweit ist Gies nach eigenen Angaben in rund 100 Kliniken, Pflege- und Senioreneinrichtungen tätig und gehört damit zu den größeren Anbietern von Facilitydienstleistungen im Gesundheitswesen. Das Leistungsspektrum umfasst Gebäudereinigung, Verpflegung sowie Serviceleistungen wie die Optimierung einrichtungseigener Servicegesellschaften. Das Familienunternehmen wird in dritter Generation von Marco, Adrian und David Gies geführt und beschäftigt rund 5.800 Mitarbeitende an 19 Niederlassungen und 26 Stützpunkten.
Für das laufende Jahr nennt das Unternehmen eine solide Auftragsbasis als Grundlage. Investitionen in digitale Prozessoptimierung und bedarfsorientierte Bewirtschaftungsmodelle sollen die Wirtschaftlichkeit weiter verbessern.




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