
Ein klares Signal gegen Extremismus und internationale Abschottung: Das fordert Pharma Deutschland von den demokratischen Kräften in Sachsen und Thüringen. Der Branchenverband sieht in dem zunehmenden Einfluss rechtsgerichteter Kräfte eine ernstzunehmende Bedrohung für die wirtschaftliche Zukunft der Regionen.
Der zunehmende Einfluss rechtsgerichteter Kräfte in Thüringen und Sachsen stellt diese Grundpfeiler unseres wirtschaftlichen Erfolgs in Frage.
„Die Pharmabranche lebt von globaler Vernetzung, kultureller Vielfalt und einem offenen, freien Markt. Der zunehmende Einfluss rechtsgerichteter Kräfte in Thüringen und Sachsen stellt diese Grundpfeiler unseres wirtschaftlichen Erfolgs in Frage”, betont die Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland, Dorothee Brakmann.
Der Verband betont, dass nicht nur das gesellschaftliche Klima unter den ablehnenden Haltungen gegenüber Internationalität und Vielfalt leide, sondern auch der Pharmastandort von diesen Ansichten gefährdet werde. „Investoren und Fachkräfte werden sich zweimal überlegen, ob sie in ein Umfeld investieren, das von internationaler Ausgrenzung und Abschottung geprägt ist”, erklärt Brakmann weiter. Von den Regierungen beider Länder benötige es ein deutliches Signal für den Standort.
Pharma Deutschland e.V. ist der mitgliderstärkste Branchenverband der Pharmaindustrie. Er vertritt die Interessen von rund 400 Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland ca. 80 000 Mitarbeiter beschäftigen. Die organisierten Unternehmen tragen maßgeblich dazu bei, die Arzneimittelversorgung in Deutschland zu sichern.




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