2025Quartalsumsatz von Dräger legt fast acht Prozent zu

Drägerwerk hebt nach einem starken dritten Quartal seine Jahresprognose an und erwartet nun Umsatz und Ebit-Marge eher am oberen Ende der Zielspanne. Grund sind ein kräftiger Umsatzanstieg, ein deutlich verbessertes Ergebnis sowie ein anhaltend hoher Auftragseingang.

Dräger Hauptsitz
Dräger
Dräger Hauptsitz in Lübeck.

Der Medizin- und Sicherheitstechnikhersteller Drägerwerk blickt nach Zuwächsen im abgelaufenen Quartal optimistisch auf das Gesamtjahr. Umsatz und Ebit-Marge (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) dürften sich 2025 eher in der oberen Hälfte der Spanne bewegen, teilte das Unternehmen am 15. Oktober mit. Hintergrund sei die sehr gute Geschäftsentwicklung und der weiterhin hohe Auftragseingang. Damit engte Drägerwerk die Spanne für den Umsatzanstieg von zuvor ein bis fünf Prozent auf drei bis fünf Prozent ein. Bei der Ebit-Marge rechnet das Unternehmen nun mit 4,5 bis 6,5 Prozent (zuvor: 3,5 bis 6,5).

Im dritten Quartal legte der Umsatz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 7,6 Prozent auf 833 Millionen Euro zu. Die entsprechende Marge stieg um 2,1 Prozentpunkte auf 45,6 Prozent. Das Ebit stieg um mehr als das Doppelte auf 57 Millionen Euro. Der Auftragseingang kletterte um knapp fünf Prozent auf 856 Millionen Euro nach oben. Anleger zeigten sich erfreut. Die Drägerwerk-Aktie legte im nachbörslichen Geschäft auf der Handelsplattform Tradegate um mehr als vier Prozent im Vergleich zum Xetra-Schlusskurs zu.

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