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Schmeck den Süden-ZertifizierungDiakonie-Klinikum Stuttgart für regionale Küche ausgezeichnet

In der Küche des Diakonie-Klinikums Stuttgart werden die Speisen aus möglichst saisonalen Zutaten und von regionalen Lieferanten zubereitet. Dafür erhält das Klinikum nun als erstes in der Region von Minister Peter Hauk den Preis „Schmeck den Süden“.

Schmeck den Süden-Auszeichnung Diakonie-Klinikum Stuttgart
Diakonie-Klinikum Stuttgart

Der Baden-Württembergische Landwirtschaftsminister Peter Hauk (rechts) hat das Diakonie-Krankenhaus Stuttgart am 7. Dezember mit einem Löwen der Gastro-Initiative Schmeck den Süden prämiert.

Am Diakonie-Klinikum Stuttgart wird täglich frisch vor Ort gekocht mit Fokus auf Saisonalität und Regionalität. Dafür wurde das Diakonie-Klinikum nun als erstes Krankenhaus in der Region von Landwirtschaftsminister Peter Hauk und „Schmeck den Süden“ ausgezeichnet – einer gemeinsamen Initiative des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und der Dehoga Baden-Württemberg.

„Das Engagement des Diakonie-Klinikums Stuttgart für Qualität, Regionalität und Genuss ist beispielhaft, denn das Konzept wird für die Verpflegung der Beschäftigten und der Patienten angewendet“, sagte Minister Peter Hauk MdL anlässlich der Auszeichnung der Klinik mit einem Löwen der Initiative „Schmeck den Süden“.

Striktere Vorgaben als für herkömmliche Gastronomie

Um den Preis „Schmeck den Süden“-Gastronom zu erhalten, müssen die Betriebe strenge Kriterien erfüllen, die jedes Jahr vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Dehoga und der Marketinggesellschaft Baden-Württemberg überprüft werden. Die Kriterien für Großküchen sind strenger als in der herkömmlichen Gastronomie. Die mit einem Löwen ausgezeichneten Betriebe müssen täglich mindestens zwei Komponenten regionaler Herkunft anbieten oder es gibt pro Woche einen Aktionstag mit mindestens einem vollständig regionalen Gericht.

„Regionale Küche steht auch für Nachhaltigkeit: Kurze Transportwege haben eine gute Ökobilanz, die Produkte sind frisch und bäuerliche Betriebe werden gestärkt“, erklärt Michael Viehmann, Küchenchef der Krankenhausküche am Diakonie-Klinikum Stuttgart.

„Viele unserer Lieferanten kommen aus der Region: unser Bäcker aus Ludwigsburg, unsere Konfitürenmanufaktur aus dem Schwarzwald und unsere Käse- und Molkereiprodukte aus Rottweil, die Eier von den Fildern und das Fleisch aus Schorndorf“, beschreibt Ralf Fuhrer, der stellvertretende Küchenleiter, die regionale Herkunft der Produkte. „Transparenz ist uns wichtig. Die Hauptlieferanten finden sich auf unserer Homepage aufgelistet.“

Speisenversorgung trägt zur Gesundung bei

Im Krankenhaus spielt die Ernährung bei der Genesung eine wichtige Rolle. Frische Lebensmittel und die Wahlmöglichkeit aus verschiedenen Menüs steigern das Wohlbefinden. „Die schwäbischen Klassiker wie Linsen mit Spätzle und Saiten, Schnitzel mit selbstgemachtem Kartoffelsalat oder Maultaschen bekommen wir von unseren Patienten viel Lob und werden bei unseren Menüassistentinnen auf Station häufig bestellt. Bei unseren Mitarbeitern geht der Trend zu vegetarischen Gerichten. Frisch und lecker zubereitete Gerichte mit Gemüse sind ein guter Fleischersatz“, so das Fazit von Küchenchef Michael Viehmann. 

Im Diakonie-Klinikum Stuttgart verstehen sich die 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Küchenteams als Gastgeber. Täglich bereiten sie etwa 1 700 Mahlzeiten zu. Im Jahr kommen etwa 15 000 kg Kartoffeln, 8 000 kg Rindfleisch und 12 000 kg Frischgemüse auf die Teller.

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