Der Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/19 (per 30. September) von weiterhin guten Geschäften in der Augenheilkunde und Mikrochirurgie profitiert und deutlich mehr verdient.
Der Umsatz des Softwareherstellers Compugroup Medical kletterte im dritten Quartal auch durch Zukäufe um 7 Prozent auf knapp 178 Millionen Euro. Dazu trugen alle Geschäftsbereiche bei. Vor allem der operative Gewinn legte kräftig zu, die Aktie zog deutlich an.
Die Neuigkeiten um Stada reißen nicht ab. Nun baut der Pharmakonzern mit der größten Übernahme der Firmengeschichte sein Engagement in Russland aus und übernimmt für 660 Millionen Dollar (knapp 593 Millionen Euro) ein Medikamentenportfolio des japanischen Konkurrenten Takeda Pharmaceutical.
Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers konnte seinen Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr steigern. Während sich die Geschäfte mit der Bildgebung und der Präzisionsmedizin gut entwickeln, bleibt die Labordiagnostik das Sorgenkind.
Der Pharmakonzern Stada stärkt seine Präsenz in Osteuropa. Das Unternehmen kauft den Hersteller rezeptfreier Medikamente Walmark, wie Stada am Montag in Bad Vilbel mitteilte.
Die Ekk Plus GmbH, ein Tochterunternehmen der Dienstleistungs- und Einkaufsgemeinschaft kommunaler Krankenhäuser (Gdekk) und die Agkamed GmbH befinden sich in abschließenden Beratungen einer Fusion.
Die traditionelle Steuerung des medizinischen Sachbedarfs stößt heute an Grenzen. Als Gegenbewegung sollte die Rolle des Einkaufs im Zusammenhang mit einer prozedurorientierten Steuerung weiterentwickelt werden: weg von dem Verhandeln einzelner Artikel oder Warengruppen und hin zu dem Verständnis der medizinisch-pflegerischen Prozedur.
Die Medizintechnik wächst in Mecklenburg-Vorpommern überdurchschnittlich. Von 2006 bis 2015 nahm die Bruttowertschöpfung jährlich im Schnitt um 4,7 Prozent auf zuletzt 213 Millionen Euro zu, wie das Wirtschaftsministerium in Schwerin am Donnerstag unter Berufung auf eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Wifor mitteilte.
Die Geschäfte mit biopharmazeutischen Produkten des Pharma- und Laborzulieferer Sartorius laufen weiterhin glänzend. Die Göttinger steigerten Umsatz und Gewinn in den ersten neun Monaten kräftig.
Die Freiburger Black Forest Medical Group, ein Zusammenschluß von pro med instruments und der Feinmechanik GmbH, investiert 15 Millionen Euro in ihren neuen Hauptsitz in Freiburg. Um Fachkräfte vieler Berufszweige an den Standort binden zu können, entsteht eine moderne Produktions- und Arbeitswelt.
Die Stimmung in der Medizintechnik-Branche hat sich in Deutschland deutlich eingetrübt. Die erwartete Umsatzsteigerung im Inland ist mit nur noch 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr (4,2 Prozent) stark rückläufig.
Die Service GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Mühlenkreiskliniken AöR, wurde zum 1. Oktober 2019 vollständig in die Muttergesellschaft integriert. Alle 269 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Service GmbH wurden übernommen.
Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk, die Gewerkschaft IG Metall und der Betriebsrat haben sich auf ein Eckpunktepapier zur Senkung der Personalkosten geeinigt.
Knieprothesen, Herzschrittmacher und andere Implantate müssen in Deutschland künftig zentral registriert werden. Um die Qualität der Produkte und damit die Sicherheit der Patienten zu erhöhen, beschloss der Bundestag in der Nacht zum Freitag eine verpflichtende staatliche Datenbank.
Der weltweit einzige Magnet-Roboter hat in der Sektion für Experimentelle Onkologie und Nanomedizin (SEON) an der HNO-Klinik des Uniklinikums Erlangen Einzug gehalten. Der Roboter soll die Experten um SEON-Leiter Prof. Dr. Christoph Alexiou beim Magnetischen Drug Targeting unterstützen.