Für Schott war es ein gutes Bilanzjahr: Der Spezialglashersteller hat seine Erlöse 2022/2023 trotz konjunktureller Abkühlung und einer zurückhaltenderen Kaufkraft auf 2,9 Milliarden Euro gesteigert.
Der Umsatz von Sartorius sank 2023 um 16,6 Prozent, u.a. aufgrund von ausbleibender Nachfrage. Bis 2028 soll er jedoch erholen und durchschnittlich über 10 Prozent pro Jahr steigen, so die Unternehmenserwartung.
Es lief gut für Hartmann im Geschäftsjahr 2023. Wie das Unternehmen in seinem vorläufigen Bericht mitteilt, kletterte das Jahresergebnis um 12 Millionen Euro über den Wert von 2022.
Es sieht gut aus für den Medizintechniker Dräger: Nach dem Finanztief 2022 und Anfang 2023 gestaltete sich das Jahresende deutlich profitabler für das Unternehmen. Rund 30 Prozent des Überschusses sollen jetzt ausgeschüttet werden.
Mit einem Umsatzwachstum von 9,8 Prozent – und damit 2 089 Millionen Euro – zieht Carl Zeiss Meditec für das Geschäftsjahr 2022/23 eine positive Bilanz. Beide strategischen Geschäftsbereiche verzeichneten einen höheren Erlös.
Die deutsche Industrie zieht nach zwei Jahren unter der Europäischen Medizinprodukteverordnung Bilanz: Umsetzungsprobleme und negative Auswirkungen auf die Innovationstätigkeit. Es wird ein Handeln der Politik gefordert.
Umsatzsteigerung trotz geringerer Auslastung vermeldet Schott Pharma. Mit neun Prozent mehr gegenüber Vorjahr habe der Konzern das obere Ende der eigenen Prognose erreicht.
Mit einem niederländischen Augenchirurgie-Spezialisten will sich Carl Zeiss Meditec verstärken. Die Höhe des Deals wird mit 985 Millionen Euro beziffert.
Noch im letzten Bilanzjahr verzeichnete Dräger rund 89 Millionen Euro Minus. Dieses Jahr könnte es anders aussehen. Das versprechen zumindest die aktuellen Zahlen und angehobenen Gewinnziele.
Deutschland soll als Forschungs- und Produktionsstandort für die Pharmabranche wieder attraktiver werden. Dazu hat das Bundeskabinett am Mittwoch eine nationale Pharmastrategie verabschiedet.
Der Vorstand von MedTech Europe stellt sich neu auf. Erstmals wurde auch BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll in das Gremium des europäischen Medizintechnik-Dachverbandes gewählt.
Die Gewinnspannen in der MedTech-Branche brachen 2022 und 2023 weltweit ein. Deutsche Firmen leiden stärker unter Rentabilitätseinbußen als Mitbewerber aus Nordamerika und Asien wie Roland Berger in seiner Global MedTech Study 2023 analysierte.
Noch vor Weihnachten soll ein neues Medizinforschungsgesetz auf den Weg gebracht werden. Geplant ist damit die Medizinforschung und -produktion zurück nach Deutschland zu holen.
Der Medizintechnikanbieter Laminar gehört ab sofort zu Johnson & Johnson. Für eine Vorauszahlung von 400 Millionen US-Dollar gliedert der Konzern den Zukauf unter dem Dach von Biosense Webster ein.
Bayers Gerinnungshemmer Xarelto ist ein Milliardengeschäft. Er hilft nach Lungenembolien und zur Vorbeugung von Schlaganfällen. Doch der Patentschutz läuft aus, und auf der Suche nach dem nächsten Kassenschlager muss Bayer nun einen Rückschlag hinnehmen.